• Abhängigkeit verringern: Versorgung mit Flüssiggas

    Deutschland steht in diesem Jahr energiepolitisch vor seiner bisher größten Herausforderung: Innerhalb von nur wenigen Monaten mussten bisherige Grundsatzentscheidungen revidiert und neue getroffen werden, um die Energiesicherheit des Landes in der Gegenwart und auch zukünftig zu gewährleisten. So verringert Deutschland gerade in nie gekanntem Tempo seine jahrzehntelange Abhängigkeit von russischem Pipelinegas und stellt seine Energieversorgung auf eine neue und breitere Basis.

    Die KfW unterstützt im Auftrag des Bundes aktuell Projekte der Energiesicherheit, um möglichst schnell das Flüssiggas LNG ( Liquefied Natural Gas) in das deutsche Ferngasnetz und in die Erdgasspeicher einzuspeisen. LNG wird unter Druck tiefgekühlt, flüssig per Schiff transportiert, angelandet, erwärmt, regasifiziert und dann in die Netze gepumpt.

    Im Mai 2022 waren in ganz Europa 41 LNG-Terminals in Betrieb, die bis zu 241 Mrd. Kubikmeter Flüssiggas umschlagen können. Weitere 32 Terminals sind derzeit europaweit in Planung, darunter auch die Projekte in Deutschland. Um russisches Erdgas mittel- bis langfristig zu ersetzen, braucht Deutschland, das im Jahr 2021 allein einen Gasbedarf von rund. 95 Mrd. Kubikmetern hatte, mindestens vier Terminals.

    Quelle und weitere Hintergründe: https://www.kfw.de/stories/energiesicherheit_film.html?kfwmc=kfw-konzern

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  • Louisenlunder Zukunftssymposium 2022

    Am Montag, 27. Juni, stellt Frank Laurich in seiner Funktion als Sprecher die Brunsbütteler German LNG Terminal GmbH beim „Louisenlunder Zukunftssymposium“ (Güby) vor! Als etablierte Bildungsinstitution bereitet Louisenlund pädagogisch und didaktisch auf eine Welt vor, die sich massiv und hochdynamisch verändert. Nicht zuletzt der Klimawandel, die Corona-Pandemie und der russische Angriffskrieg in der Ukraine zeigen uns, wie wichtig es ist, die Zusammenhänge gesellschaftlicher und politischer Phänomene zu verstehen, um die Welt von Morgen verändern zu können. Das Symposium bietet den Schülerinnen und Schülern an drei Tagen die Möglichkeit, einen Einblick in relevante Themen unserer Zeit zu erhalten sowie die Chance, sich mit Experten dazu auszutauschen.

    Frank Laurich spricht am 27. Juni über das Terminalprojekt als norddeutschen Baustein für die „Energieversorgung der Zukunft“. Wir freuen uns auf einen interessanten Diskurs.

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  • TT-Line betreibt mit „Nils Holgersson“ die größte LNG-Fähre der Welt

    Die TT-Line hat ein neues Flaggschiff. Laut Reederei ist die neue „Nils Holgersson” die zur Zeit größte LNG-Fähre der Welt. Mit ihr will TT-Line einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

    Einmal um die halbe Welt ist die neue “Nils Holgersson” schon gefahren. 11.600 Seemeilen von einer chinesischen Werft Jiangsu Jinling bis nach Travemünde. Seit wenigen Tagen liegt sie nun am Skandinavienkai und wird von der Crew vorbereitet für ihren regulären Dienst unter anderem zwischen Deutschland und Schweden.

    Vor vier Jahren in Auftrag gegeben, ist die Fähre nun einsatzbereit. Allerdings ist nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs die Versorgung mit dem Flüssiggas weltweit eine Herausforderung, auch für TT-Line. Aktuell arbeitet die Reederei mit einem Lieferanten aus Rotterdam zusammen, der das LNG unter anderem aus den USA bezieht. Ein Tanker bringt den Treibstoff dann künftig direkt nach Travemünde. Trotzdem: Die ‘Nils Holgersson’ wird vermutlich vorerst nicht jederzeit mit LNG fahren können, sondern auch mit herkömmlichen Schiffsdiesel – das hängt ab von der Versorgungslage.

    Der NDR hat noch mehr News: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Die-gruene-Loesung-TT-Line-startet-mit-erster-LNG-Faehre,ttline108.html

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  • Hamburger Präventionspreis 2022

    Wir haben es getan! Also eine Bewerbung für den Hamburger Präventionspreis der Ersatzkassen 2022 eingereicht! Die Hamburger Ersatzkassen zeichnen jährlich Projekte aus, die Präventionsmaßnahmen über alle Lebensphasen in nicht-betrieblichen Lebenswelten vorsehen, zum Beispiel in Kitas, in der Kommune und in stationären Pflege-Einrichtungen.

    Wir beteiligen uns an dem Preis zusammen mit der VR-Produktionsgesellschaft showpixel VR mit dem Projekt „Das Krankenhaus als virtuelle Lernwelt in Prävention und Gesundheit“. Dahinter steht die Frage: Kann die virtuelle Realität als Medium einen Beitrag leisten für mehr Sicherheit bei ganz konkreten Herausforderungen im Krankenhausalltag? Denn als gesetzliche Unfallversicherung ist die BGW für nicht-staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege zuständig. Vorrangige Aufgabe: Die Prävention von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren.

    „Unsere Aufgabe war es daher, das virtuelle Krankenhaus zu einem sicheren Krankenhaus zu machen und so intensive Lernerfahrung in den Praxisalltag zu übernehmen. In diesem Projekt kann VR all das zeigen, was mit dem Medium möglich ist“, so Jan Schröder, Gründer von showpixelVR. „Denn VR ist ideal, wenn es darum geht, wirklichkeitsnahe, digitale Erlebniswelten zu schaffen, um Ideen begreifbar, Prozesse und Produkte verständlich oder Räume interaktiv erlebbar machen.“

    Wie soll es weitergehen? Nachdem multidisziplinär viel Planungs- und Entwicklungsarbeit investiert wurde, streben wir an, mit dem etablierten Tool, einem eingespieltem Team und der gewonnenen Erfahrung weitere Aufgaben und Zielgruppen im Bereich Gesundheit anzugehen, um Ihnen den Zugang zu der Anwendung zu ermöglichen. Die immersive Erlebbarkeit von Infektionsgeschehen steht dabei ganz oben auf der Agenda!

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  • WISO-Beitrag zu LNG und dem Terminal im Hafen Brunsbüttel

    Das WISO-Magazin, das renommierte #Verbraucherformat des ZDF, widmete sich in seiner Sendung vom 4. April auch des Themas Gas und der Frage der Energiesicherheit in den kommenden Jahren. Mit von der Partie ist auch German LNG Terminal GmbH-Geschäftsführer Michael Kleemiß. Im Interview unterstreicht er die Bedeutung von LNG-Terminals für die Diversifizierung unserer Energieversorgung. Ab 19:15 beginnt der Beitrag von Volker Wasmuth zum Thema Flüssiggas und dem geplanten LNG-Terminal.

    WISO-Beitrag siehe hier!

     

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  • Grüne Energiewende im Norden: AquaVentus

    10 Gigawatt Erzeugungsleistung für grünen Wasserstoff aus Offshore-Windenergie bis zum Jahr 2035 sowie dessen Transport an Land. Eine Million Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr könnten schon bald von Helgoland bis in die Doggerbank gewonnen werden. Nur einige der Kennzahlen eines hochambitionierten Vorhabens, welches wir bereits seit geraumer Zeit als eines der zentralen Infrastrukturprojekte im Norden verfolgen: Als emissionsfreie Alternative zu Erdöl ist grüner Wasserstoff zentral für die Energiewende. Die Initiative AquaVentus strebt an, mit klimafreundlicher Wasserstofftechnologie weltweit Signale zu setzen.

    Mit Helgoland in der Deutschen Bucht verfügt sie über ein optimales Reallabor, um die Ziele der deutschen und europäischen Wasserstoffstrategie nachhaltig zu erreichen. Über den Ausbau der Erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung hinaus, eröffnet AquaVentus Entwicklungschancen für die Energiewirtschaft, für eine CO2-freie Industrie, den Anlagenbau, den maritimen Sektor, für Chemie, Mobilität und Logistik.

    Auch die German LNG Terminal, verantwortlich für den Bau und Betrieb eines kombinierten Import- und Distributionsterminals für LNG in Brunsbüttel, bereichert als Mitglied den Förderverein der Initiative. Diesem gehören bereits über 90 hochinnovative Organisationen und Forschungseinrichtungen sowie international führenden Unternehmen an, die ein neues Zeitalter klimafreundlicher Energie ausrufen.

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  • LNG-Terminal in Brunsbüttel: „Mit Hochdruck voranschreiten“

    Im Kontext der aktuellen politischen Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf den Gasmarkt wurden zwischen den Gesellschaftern und Geschäftsführung der German LNG Terminal GmbH einerseits sowie der deutschen Bundesregierung andererseits Eckpunkte der weiteren Planungen formuliert. Am 4. März 2022 unterzeichneten Gasunie und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die deutsche Bundesregierung eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding), um das Projekt in eine nächste Phase zu bringen und den gemeinsamen Bau des LNG-Terminals in Brunsbüttel zu beginnen. Die KfW wird sich als Anteilseigner an dem Projekt beteiligen.

    Die bisherigen Gesellschafter sind einvernehmlich zu dem Ergebnis gekommen, dass Gasunie der beste Partner für die Bundesregierung ist, um das Terminalprojekt im Interesse einer stabilen Energieversorgung mit Gas und der Steigerung der Versorgungssicherheit in Deutschland zügig und erfolgreich fertigzustellen. Gesellschafter wie Geschäftsführung bekräftigten ihren Willen, das Terminalprojekt zügig voranzubringen. Das im Vorjahr begonnene Planfeststellungsverfahren wird mit Hochdruck weiter vorangetrieben. Außerdem wird das Konsortium des Generalübernehmers (EPC) Cobra/Sener beauftragt, umgehend mit den vorbereitenden Arbeiten zu beginnen.

    Das Terminal schafft mit einer jährlichen Regasifizierungskapazität von 8 Mrd. m³ eine direkte Möglichkeit, Erdgas für den deutschen Markt aus Regionen zu beziehen, die durch Gasleitungen nicht zu erreichen sind. Das Terminal erhöht damit die Versorgungssicherheit und trägt zu mehr Unabhängigkeit von leitungsgebundenen Erdgasimporten in Nordwesteuropa bei. Die Projektpartner arbeiten daran, das Projekt unter Beachtung aller genehmigungs- und beihilferechtlichen Vorgaben so zügig wie möglich umzusetzen. Perspektivisch ist vorgesehen, das Terminal für den Import von grünen Wasserstoffderivaten wie Ammoniak umzurüsten.

    Minister Robert Habeck begrüßt das Projekt: „Es ist völlig klar, dass wir die Energieversorgung klimaneutral machen müssen, den Gasverbrauch konsequent senken müssen und den Ausbau der Erneuerbaren und die Produktion von Wasserstoff mit Hochdruck vorantreiben. Aber wir brauchen für den Übergang Gas. Dabei ist es notwendig, die Abhängigkeit von russischen Importen schnellstens zu verringern; spätestens der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine macht dies zwingend. Mit einem LNG-Terminal in Brunsbüttel erweitern wir die Importmöglichkeiten. LNG-Terminals sind hierfür quasi ein zusätzlicher Bypass. Sie helfen, die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa zu erhöhen. Gleichzeitig planen wir die Umstellung auf grünen Wasserstoff bzw. Wasserstoffderivate von Anfang an mit. Das betrifft auch den Bau der Wasserstoff-Infrastruktur, so stellen wir die Zeichen auf Klimaneutralität und gestalten den Übergang.“

    Mehr dazu auch hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/03/20220305-kreditanstalt-fuer-wiederaufbau-gasunie-und-rwe-unterzeichnen-mou-zur-errichtung-eines-lng-terminals-in-brunsbuettel.html

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  • “Cross Innovation Class” startet ab April an der FH Wedel

    Wie wär es hiermit? Interdisziplinäre Studierendenteams aus unterschiedlichen Studiengängen wie Smart Technology, Design, Ingenieurwesen, Stadtplanung und Informatik arbeiten über ein Semester an Ihrer relevanten Herausforderung im Themenfeld “Resilient Cities”. Am Ende des Prozesses stehen konkrete Prototypen, die in den Werkstätten der Universitäten entstehen.

    Ja, warum nicht! Wir unterstützen Sie gerne bei der Zusammenarbeit mit den Institutionen und Studierenden.

    Zum Hintergrund: Als Kooperationspartner unterstützt die  Startup Bridge das Format “Cross Innovation Class”. Darin  entwickeln Unternehmen und Studierende aus den Fachbereichen IT-Ingenieurswesen, Design, Stadtplanung und Informatik der Hochschulen FH Wedel, Akademie Mode & Design (AMD) und HafenCity Universität Hamburg gemeinsam in einem mehrmonatigen Studienprojekt innovative Prototypen für die Stadt von morgen. Das Fokusthema 2022 lautet “RESILIENT CITIES – Accelerating the transformative power of cities”.

    Die FH Wedel such Partnerunternehmen, die eine Fragestellung aus dem Kontext Stadtentwicklung aufstellen – bei Interesse tauschen wir uns bitte weiter aus!

    pdf Cross Innovation Class 2022, die eine oder andere Anregung hier: https://lnkd.in/dtQkEMgu

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  • Unser Quartier im aktuellen „Altona Magazin“

    Die aktuelle Ausgabe des „Altona Magazin“ hebt ab auf das Thema „Gesundheit“. Während das Virus die Gesellschaft weiter im Griff hat, werden die Auswirkungen auf unsere körperliche und geistige Gesundheit in diesen herausfordernden Zeiten zunehmend sichtbarer. Umso wichtiger, dass sich Publikationen wie das Altona Magazin dieser Fragen und Zusammenhänge annehmen. Dabei lenkt das Magazin den Blick auch auf Akteure und Themen vor Ort. Zwei jüngst in den PHOENIXHOF gezogene Unternehmen – Byonoy und VitaMoment – werden im Artikel „Besser Leben“ porträtiert. Beide stärken mit ihrer Präsenz und ihren Leistungen den Gesundheits-Standort PHOENIXHOF. Aber schauen Sie gerne selber einmal rein in die Ausgabe …

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  • Prävention mittels VR – Case-Study „Feuer” 

    Es war und ist echter Meilenstein für die Entwicklung von Virtual Reality im Arbeits- und Gesundheitsschutz: das erste „virtuelle Krankenhaus“! VR will wirklichkeitsnahe, digitale Erlebniswelten, um Ideen begreifbar, Prozesse und Produkte verständlich oder Räume interaktiv erlebbar machen.

    Wir haben zusammen mit dem Umsetzungs-Partner showpixelVR

    in den letzten Jahren für den Kunden BGW darangearbeitet, inwieweit sich VR für den Einsatz im Arbeitsschutz eignet.  Das Problem ist, das klassische Verfahren, wie die ausschließliche Vermittlung durch Powerpoint-Vorträge nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Die sog. „Unterweisung im virtuellen Krankhaus“ ist ein in 3 verschiedenen Szenarien – rückenschonendes Arbeiten, Umgang mit Chemikalien und Feuer – umgesetztes Modellvorhaben. Die Unterweisung im virtuellen Krankenhaus soll als ergänzende Maßnahme zu den bereits vermittelten Lerninhalten dienen und die Akzeptanz gegenüber dem Thema Arbeitsschutz erhöhen.

    „Das sichere Krankenhaus ist als Case herausragend, denn hier können alltägliche, pflegerische Krankenhaussituationen spielerisch in VR gelernt und Trainings verinnerlicht werden, ohne dass sich die Teilnehmer realen Gefährdungen aussetzen müssen.“

    Das Video hier zu der hebt auf die Prävention von Gefahren von Feuer ab – wenn Sie hierzu mehr erfahren wollen, kommen Sie gern auf uns zu.

     

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