• Magazin zur „Zukunft der Arbeit“ – in Pflege und Gesundheit

    Einführung: Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Hauptgeschäftsführer der BGW

    Die Arbeitswelten verändern sich rasant. Neue Technologien halten Einzug, prägen unsere Arbeitsumgebungen und bestimmen zum erheblichen Teil Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit. Die Zukunft sicher vorhersagen kann dabei keiner von uns. Aber wir können und müssen uns als großer Unfallversicherer die Frage stellen, welche Herausforderungen uns und unsere Mitglieder zukünftig erwarten – eine Fragestellung mit vielen Facetten.

    Einige dieser Facetten sind in diesem Magazin aufgeblättert. Sie reichen von Augmented oder Virtual Reality bis hin zur Telemedizin und Versorgungskonzepten im ländlichen Raum. Und wir versuchen Raum für die Erarbeitung von Antworten zu geben. Neben der kontinuierlichen Erprobung im Rahmen von Modellvorhaben oder Zukunftsworkshops haben wir mit dem Campus29 in Bochum eine Spielfläche geschaffen, um unter anderem Erfahrungen zum digitalen Lernen an einem Ort zu bündeln. Auf einem ersten Zukunftsworkshop Ende 2016 in der Hamburger Speicherstadt hatten wir uns bereits intensiv mit einem Teil neuer Trends beschäftigt. Die Zukunft des Krankenhauses stand im Zentrum der Diskussion, zudem der Einsatz virtueller Realitäten im Rahmen der Prävention. „Herausgekommen“ ist unter anderem ein Modellvorhaben, das sichere Krankenhaus als virtuelle Arbeitsstelle erlebbar zu machen. Seit dem 1. Mai 2019 hat diese Virtual- Reality-Anwendung seine erste feste Heimat in unserem Campus29 in Bochum gefunden. Ein Roll-out an interessierte Einrichtungen sowie die Evaluation der Lernerfahrung sind bereits fest eingeplant.

    Auf unserem zweiten Zukunftsworkshop im Jahr 2019 haben wir nun zwei wahrscheinlich weitere maßgebliche Trends – die Telemedizin und Augmented Reality (computergestützte Erweiterung der Realtät) – näher untersucht, besser verstanden und dann gemeinsam diskutiert, in welcher Form sich die BGW diesen Entwicklungen am besten nähert. Mögliche Modellprojekte hierzu werden derzeit mit Partnern diskutiert. Doch neue Technologien entstehen kontinuierlich. Sie setzen sich im Arbeitsumfeld durch oder werden erneut ersetzt. Der diesjährige Zukunftsworkshop hat erfolgreich ein Schlaglicht gesetzt. Doch auch unabhängig davon sollten wir mit offenen Augen und beständig prüfen, welche Entwicklungen die Arbeitswelten von morgen beeinflussen. Denn für uns als BGW ist es eine kontinuierliche Aufgabe, die Relevanz für ein modernes Arbeitsleben auszuloten. Sinnvollerweise machen wir dies nicht allein, sondern unter Beteiligung interner wie externer Expertinnen und Experten und „Impulsgeber“. Denn jede Diskussion ist nur so gut und ertragreich wie der Sachverstand, der mit am Tisch sitzt. Nicht umsonst sind „Modellvorhaben“ dabei oft gepaart mit „Kooperationen“.

    Die Zukunft der Arbeitswelten erkennen: Für uns als BGW ist es eine kontinuierliche Aufgabe, neue Entwicklungen und ihre Relevanz für ein modernes Arbeitsleben auszuloten. Sinnvollerweise machen wir dies nicht allein, sondern unter Beteiligung interner wie externer Expertinnen und Experten und Impulsgeber.

    Laurich & Kollegen verantworteten für die BGW die Konzeption des Magazins und in weiten Teilen die redaktionellen Inhalte.

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  • Start der Kampagne zur Stärkung des Radverkehrs in Hamburg

    Hamburg fördert den Radverkehr als Teil eines zukunftsorientierten und nachhaltigen Mobilitätskonzepts. Das Ziel einer Marketingkampagne ist es, das Fahrradfahren in der Metropole Hamburg als einen urbanen Lebensstil zu positionieren, der positiv auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger einzahlt. Dadurch soll die regionale Wahrnehmung für das Radfahren und Hamburg als lebenswerte Stadt gestärkt werden. Der Kampagnenzeitraum erstreckt sich bis zum 31. Dezember 2021. Die Umsetzung der Kampagne soll zu Beginn der Radfahrsaison im Frühjahr 2019 erfolgen.

    Nach einem mehrstufigen europaweiten Ausschreibungsverfahren hat die Hamburg Marketing GmbH den Auftrag für die Entwicklung und Umsetzung einer Marketingkampagne zur Stärkung des Radverkehrs und der Lebensqualität in Hamburg an die Agentur Jung von Matt / SPORTS vergeben. Die Vergabe erfolgte in enger Abstimmung mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

    Im Fokus der Kampagne steht der Anspruch, nachhaltig die Bereitschaft zur Radnutzung im Alltag zu erhöhen, das Gemeinschaftsgefühl aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den Straßen zu verbessern, die Handlungsfelder des Bündnisses für den Radverkehr zu vermitteln und das Thema Verkehrssicherheit einzubinden. Ziel ist es, durch Information, Motivation und Interaktion das Thema Radfahren zu einem positiven Stadtgespräch zu machen.

    Web: https://marketing.hamburg.de/radkampagne.html

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  • Zweiter Zukunftsworkshop für Prävention und Rehabilitation der BGW: Potenziale von „Telemedizin“ und „Augmented Reality“?
    Zweiter Zukunftsworkshop für Prävention und Rehabilitation der BGW: Potenziale von „Telemedizin“ und „Augmented Reality“?
    Zweiter Zukunftsworkshop für Prävention und Rehabilitation der BGW: Potenziale von „Telemedizin“ und „Augmented Reality“?
    Zweiter Zukunftsworkshop für Prävention und Rehabilitation der BGW: Potenziale von „Telemedizin“ und „Augmented Reality“?

    Zweiter Zukunftsworkshop für Prävention und Rehabilitation der BGW: Potenziale von „Telemedizin“ und „Augmented Reality“?

    Die Arbeitswelten verändern sich rasant. Neue Technologien halten Einzug, prägen unsere Arbeitsumgebung und bestimmen erheblich unsere Kommunikation und Zusammenarbeit. Der Innovationsbereich der BGW hat es sich zur Aufgabe gemacht, neue Trends und Themen aufzugreifen und Potenziale für die BGW und ihre Versicherten auszuloten. Dies geschieht regelmäßig und unter Beteiligung weiterer BGW-Experten aus Prävention und Rehabilitation sowie externer „Impulsgeber“.

    Der 1. Zukunftsworkshop Ende 2016 in der Hamburger Speicherstadt beschäftigte sich bereits intensiv mit einem Teil dieser Trends beschäftigt: Die Zukunft des Krankenhauses stand im Zentrum der Diskussion und der Einsatz virtueller Realitäten im Rahmen der Prävention. „Herausgekommen“ ist u.a. als Modellvorhaben, ein sicheres Krankenhaus als virtuelle Arbeitsstelle erlebbar zu machen. Dies erfährt bereits positive Resonanz, folglich wird zum 1. März die VR-Anwendung erstmals eine feste Heimat auf dem BGW-Campus29 in Bochum finden.

    Auf dem 2. Zukunftsworkshop am 22. Januar im Campus29 in Bochum wurden zwei weitere maßgebliche Trends – die Telemedizin und Augmented Reality – näher untersucht, besser verstanden und dann gemeinsam diskutiert, in welcher Form sich die BGW diesen Entwicklun­gen am besten nähert. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung in das Thema gab der Geschäftsführer der GEWOS, Jost de Jager, als Einstieg in den Tag einen Überblick über Grundzüge der medizinischen Daseinsvorsorge, speziell in ländlichen Räumen. Augmented Realty und digitale Assistenzsysteme als technische Unterstützung stellten dann der Benedikt Mättig und Dr. Veronika Kretschmer aus dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund vor. Rainer Beckers vom Zentrum für Telemedizin in Bochum gab dann einen Überblick über den Stand der Entwicklungen in diesem Bereich.

    Im Rahmen von zwei Arbeitsgruppen wurden diese Themen dann intensiv hinsichtlich ihrer Implikationen für die BGW diskutiert. Wir halten Sie über die Ergebnisse auf dem Laufenden!

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  • Berufsgenossenschaft blickt in das „Krankenhaus der Zukunft“

    Am 1. und 2. September lud die BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspfleg) ihre Führungskräfte zum „Zukunftsworkshop“ in den Räumlichkeiten des Dialog im Dunkeln in der Hamburger Speicherstadt. Dabei richtete sich der Blick unter anderem in die Zukunft der Krankenhausbranche, aber es bereicherten den Workshop auch Denkanstöße zum Thema „Risikomanagement“ und den Möglichkeiten zukunftsweisender Technologien wie „Virtual Reality“. Laurich & Kollegen zeichneten anlässlich des Zukunftsworkshops für das Konzept und das Referentenprogramm verantwortlich.

    Der erste Teil des Workshops befasste sich mit dem Thema „Krankenhaus der Zukunft“. Ein sehr vielschichtiges Thema, welches externe Experten aus unterschiedlicher Fachrichtungen beleuchteten mittels kurzer Impulsen zu baulich-planerischen Aspekten, dem Zusammenhang zwischen Strategie und Wirtschaftlichkeit sowie zum Einfluss technologischer Entwicklungen auf den Krankenhaussektor.

    Der Architekt Volker Merker (www.merker-architektur.de) betonte in seinem Vortrag systemimmanente  Widersprüchlichkeiten: Zum einen versuche man nach wie vor, an den Personalkosten zu sparen, die den größten Kostenblock im Klinikbereich von 50-60% ausmachen würden. Gleichwohl gibt es kaum mehr entsprechendes Fachpersonal, so dass die Sparmaßnahmen möglicherweise hier zu einem Endpunkt gekommen sein.  Zum anderen werden aktuell wie zukünftig größere bauliche Einheiten geplant, was automatisch zu längeren Wegen führen würde. Hier lägen zukünftig planerische Schwerpunkte, um einerseits Wege- und ablaufoptimierte Einheiten zu schaffen, die gleichzeitig aber den Beschäftigten Rückzugs- und Ruhemöglichkeiten böten.

    Frank Jantzen von der BDO AG (www.bdo.de/de-de/branchen/gesundheitswirtschaft) befasste sich mit wirtschaftlichen Aspekten der Krankenhausplanung wie auch des Betriebes. Er sah die individuelle Strategie im Spannungsfeld zwischen dem allgemeinen Kostendruck und den medizinischen Anforderungen einerseits sowie der Lage im ländlichen oder urbanen Raum andererseits.

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