• Krise als Impuls, die Meeting-(Un)Kultur neu zu denken: Nachfrage nach interaktiven Treffen mittels Virtual Reality steigt

    Ständige Business-Meetings und Konferenzen… jeder ist irgendwie mit „zuständig“, Dabeisein ist scheinbar alles und definiert den Status in der Organisation mit.

    Nun ist die Frage nach der Meeting-Kultur nicht neu, eher ein alter Hut. Doch manchmal helfen Zäsuren wie jetzt Corona als zusätzliche Facette zur Frage der Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft in Zeiten der Klimadebatte, um liebgewonnene Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen.

    Ob man wirklich immer überall dabei sein muss, muss am Ende jeder für sich entscheiden. Neu ist aber auf jeden Fall, dass es weitere technische Möglichkeiten gibt. Neben der Telefon- oder Videokonferenz als etablierte Mittel zum Zweck  nun auch das Treffen in virtuellen Räumen mit Interaktionsmöglichkeit als relativ einfach umsetzbare Variante.

    Nicht umsonst weist jüngst das Forbes Magazin darauf hin, dass Virtual und Augmented Reality Konferenzen sogar „immersiv“ erlebbar, also derart präsent sind, dass die virtuell-digitale Welt als real wahrgenommen wird. Und sollte das nicht genau eine der wesentlichen Fähigkeiten der digitalen Welt sein: Lösung für komplexe Fragen der „realen“ Welt! Vieles spricht dafür, dass zusätzlich zur traditionellen „Telko“ auch VR und AR eine neue Dynamik erfahren werden – insbesondere im Business- und Bildungsbereich.

    Ein Beispiel, wie Personengruppe interaktiv-virtuell miteinander arbeiten und lernen können, ist „EngageVR“, zum Erklärvideo hier: https://m.youtube.com/watch?v=gzEHQHn0Uk8

    Insofern auch ein modernes Betätigungsfeld für uns Kommunikationsberatungen, Anfragen nach VR-basierten Lösungen für interaktive Konferenzen  und Meetings kompetent zu beantworten und Lösungen basierend auf dem aktuellen Stand der Technologie anzubieten.

    Zum Forbes-Artikel geht es hier: https://www.forbes.com/sites/moorinsights/2020/03/02/how-vr-and-ar-could-be-a-solution-to-corona-virus-cancellations-for-conferences/#df61e8730c3d

    Read More
    0 464
  • Gesundheitspreis-Netzwerktreffen am 22./23. September 2020
    Gesundheitspreis-Netzwerktreffen am 22./23. September 2020
    Gesundheitspreis-Netzwerktreffen am 22./23. September 2020

    Gesundheitspreis-Netzwerktreffen am 22./23. September 2020

    Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) führt im September ein branchenübergreifendes Netzwerktreffen mit engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Wettbewerbe aus der ambulanten und stationären Altenpflege, Krankenhaus/Kliniken sowie der Behindertenhilfe durch. Als Agentur beraten wir die BGW strategisch und unterstützen sie operativ.

    In Form eines interaktiven „BarCamps“ werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Tag mit aktuellen Fragestellungen Ihres Arbeitsalltages be­schäftigen. Am zweiten Tag geht es dann um die Möglichkeiten, sich im Beruf persönlich weiter zu entwickeln.

    Die BGW möchte bereits vorab mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Dialog kommen. Welche Themen sind wirklich wichtig? Was sind konkrete Bedarfe? Aktuell werden für das Netzwerktreffen Topics tun um die Themen Führung, Kommunikation, Interkulturalität sowie Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet, weitere Anregungen gern via Mail an claudia.mau@bgw-online.de.

    Read More
    0 540
  • R.SH: Osteolabs GmbH holt Großauftrag nach Kiel

    Die Volkskrankheit Osteoporose frühzeitig erkennen – das ist das Ziel der osteolabs GmbH aus Kiel. Das Unternehmen gab im Januar den erfolgreichen Abschluss von Vertriebsvereinbarungen bekannt. In Deutschland wird Eurofins LifeCodexx GmbH exklusiver Vertriebspartner für die Vermarktung des neuartigen medizinischen Testverfahrens zur frühzeitigen Erkennung von Osteoporose im gynäkologischen Bereich. In der Türkei erfolgt der Vertrieb über BioGen Medical, einem führenden Distributor für Labortests. Im Rahmen einer umfangreichen Forschungskollaboration wird der medizinische Dienst einer großen europäischen Armee den osteolabs-Test in einem ca. 3-jährigen Zeitraum einsetzen. Ziel der über 1.000 Untersuchungen mit einem Listenpreis von knapp 300.000 Euro ist es, an weiblichen Armeeangehörigen den Zusammenhang von hohem Kalziumverlust, intensiver sportlicher Aktivität und Knochenbrüchen zu untersuchen.

    Prof. Dr. Anton Eisenhauer, Erfinder des Verfahrens und zugleich Wissenschaftler am GEOMAR in Kiel, kommentierte: „Der osteolabs-Test ist das einzige uns bekannte Verfahren, welches dazu bisher in der Lage ist.“

    Wie Wirtschafts-und Technologieminister Dr. Bernd Buchholz sagte, sei osteolabs „ein wunderschönes Beispiel für erfolgreichen und kreativen Technologietransfer in Schleswig-Holstein“. An der Schnittstelle von Meeresforschung im GEOMAR und dem starken Life Science-Wissen in Norddeutschland seien marktreife Ideen für den Einsatz in der medizinischen Diagnostik entstanden, die nun auch international erste Früchte tragen.

    Hören Sie hier gerne in den kurzen Audio-Beitrag zu ostelobas von Radio Schleswig-Holstein rein!

    http://laurich-kollegen.de/wp-content/uploads/2020/02/R.SH_Kiel_20-01-2020_115730-115830-1.mp3

    Weitere Infos: www.osteolabs.de

    Read More
    0 638
  • Mittelstand 4.0-Safari: Expedition in die Welt der digitalen Veränderung

    Auch der Neudruck 2020 der „Mittelstand 4.0-Safari“-Publikation, einige Anpassungen wurden nach dem Digital-Kongress im November notwendig, ist nun geschafft! Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit der inhaltlich federführenden BSP Business School Berlin. Zur Einstimmung sei aus dem „Vorwort“ zitiert:

    “Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 sind keine Fremdwörter mehr in Unternehmen und Institutionen – sie sind auch in der Breite des deutschen Mittelstands angekommen. Dennoch bleibt das Thema für viele Unternehmerinnen und Unternehmer nicht recht greifbar. Unsere Erfahrung als Kompetenzzentrum Kommunikation zeigt: Veränderungsvorschläge werden zwar dankbar aufgenommen, bei der Umsetzung von neuen Prozessen entstehen in den Betrieben jedoch häufig unterschiedliche Hürden. Einer der Gründe: Wir alle neigen dazu, Gewohntes und Gelerntes zu verteidigen. Zudem fehlt häufig das notwendige Wissen über die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung.

    Genau hier möchten wir mit unserer Mittelstand 4.0-Safari ansetzen: Wir wollen dazu ermutigen, Veränderungen positiv zu begegnen und mit verschiedenen Ansätzen das „Artenreichtum“ des digitalen Wandels zu erkunden.

    Wir möchten zeigen, mit welchen Managementmethoden wir die digitalen Veränderungen angehen und fördern können. Führungskräfte und Multiplikatoren im Mittelstand wollen wir dabei unterstützen, konkrete und praxisnahe Lösungsansätze für Betriebe zu finden sowie Motivation und eine positive Einstellung in die Belegschaft zu tragen. Dazu haben wir eine Sammlung ausgewählter Methoden für die Gestaltung von Veränderungsprozessen zusammengestellt.

    Warum Safari? Bevor Sie eine solche Reise starten, muss sie gut vorbereitet werden. Dabei sollte die Planung auch Unvorhergesehenes, wie Abkürzungen, Umwege oder unerwünschte Zwischenereignisse beinhalten. Das Gepäck – in unserem Fall die zur Verfügung stehenden Ressourcen – ist während einer Safari limitiert und muss gut eingeteilt werden. Die Reise-Checkliste für eine Safari beinhaltet damit viele Parallelen zum Digitalisierungsprozess eines Unternehmens. Für viele Betriebe fühlt sich die Digitalisierung wie ein unerforschtes Gebiet mit vielen Herausforderungen an. Unser Safari-Guide soll wie ein guter Reiseführer Anregungen und eine erste Orientierung bieten….”

    „Vertrauen & Neugier“ – unter diesem ungewöhnlichen Motto findet der 6. Mittelstand-Digital Kongress am 12. November 2019 von 10-17 Uhr an einem ganz besonderen Ort in Berlin statt: Im September 2019 eröffnet das Futurium am Alexanderufer als „Haus der Zukünfte“ mit lebendigen Szenarien, Laboren zum Ausprobieren und als Forum für den gemeinschaftlichen Dialog – genau die richtige Umgebung für den Mittelstand-Digital Kongress.

    Zum Kongress: https://www.mittelstand-digital.de/MD/Redaktion/DE/Termine/2019/mittelstand-digital-kongress-2019.html

    Read More
    0 679
  • Start @ Wedel: Erfolgreicher Kick-off von Stadt und Fachhochschule Wedel

    Von ambitionierten Neugründungen bis zu Transformationen von Traditionsunternehmen – junge Firmen und Startups sollten die Erfahrungen und Netzwerke von Firmen, die in der Region bereits etabliert sind, kennen und nutzen. Denn unsere die Arbeitswelt von heute und morgen verändert sich in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit! Auf gemeinsame Einladung von Manuel Baehr, Wirtschaftsförderer der Stadt Wedel, und Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel, arbeiteten am 25. November rund 40 Studierende und Unternehmer aus der Region in Workshops daran, wie die Dynamiken einer vernetzten Arbeitswelt auch für Wedel optimal genutzt werden können.

    Während FH-Präsident Harms zur Begrüßung das verstärkte Investment der Hochschule in Forschung und Lehre im Studiengang E-Commerce unter der Leitung der Professoren Schatz und Lüdtke hervorhob, betonte Bürgermeister Schmidt im Interview die Notwendigkeit für einen intensiven Dialog zur Entrepreneurship- und Startup-Kultur in Wedel zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Studierenden und „young professionals“ .

    Drei Fragen standen dabei im Vordergrund: Welches sind die kritischen Hürden für Gründerinnen und Gründer? Welche Angebote für Gründer gibt es in der Region bereits und wie können sie konkret unterstützt werden? Wie können etablierte Unternehmen aus Wedel und der Region sich zum gegenseitigen Nutzen einbringen?

    Doch Veränderungen im Unternehmensalltag geschehen ja nicht nur regional, sondern weltweit! Zum Einstieg bereicherten Impulse via Skype aus zwei der angesagtesten Start-up-Hotspots Europas, Amsterdam und Barcelona, die Veranstaltung: Denis Gloger, Gründer des größten deutschsprachigen Netzwerkes NeDeNa (www.nedena.es) junger Professionals in Spanien, berichtete anschaulich vom Gründen und der Szene in Barcelona. Nadja Sörgel, Managing Director des Startups Tradus (www.tradus.com) mit Sitz in Amsterdam betonte die Notwendigkeit und Schwierigkeit beim Einstellen geeigneter Fachkräfte in dem von hohen Wachstumsraten geprägten Markt der Mobilität und Logistik. Moderiert wurde das Netzwerktreffen von dem in Schleswig-Holstein bestens vernetzten, amerikanischen Regionalreporter David Patrician, der mit seiner unbeschwerten Art die Teilnehmer zu begeistern vermochte. 

    Mehr unter: www.wedel.de/start-at-wedel

    Read More
    1 1043
  • Deutsches Offshore-Industrie-Zentrum Cuxhaven entsteht

    Wo bislang die Schafe auf dem Deich vor Cuxhaven grasten, hat seit dem Jahr 2007 eine für den Wirtschaftsstandort Cuxhaven außerordentlich erfreuliche Entwicklung stattgefunden: die Entstehung der Offshore Basis Cuxhaven. Mit großer Unterstützung des Landes Niedersachsen und der EU wurde hier eine Infrastruktur geschaffen, um Offshore-Windkraftanlagen mit allen erforderlichen Komponenten zu bauen und zu verschiffen.

    Die Entwicklung der Offshore Basis Cuxhaven wird als große Chance zur ökonomischen Stärkung des Wirtschaftsstandortes und der Region betrachtet. Die Offshore Basis Cuxhaven bietet aufgrund ihrer geographischen bzw. zentralen Lage zu den Vorrangstandorten für die Nutzung der Offshore-Windenergie ideale Bedingungen. Die Offshore-Tauglichkeit von Häfen ist eine wesentliche Voraussetzung für die Verschiffung von großen Windkraftanlagen und deren Aufstellung auf See.

    Durch vorausschauende Investitionen des Landes und mit Unterstützung der EU sind in den letzten Jahren optimale Infrastrukturen für die Offshore-Windenergie-Industrie geschaffen worden. Mit den Offshore Terminals I + II, den Schwerlaststraßen sowie der Schwerlastplattform für den Umschlag von komplett montierten Offshore-Anlagen bzw. Offshore-Komponenten bietet die Offshore Basis Cuxhaven beste Bedingungen für die Offshoreindustrie an der deutschen Nordseeküste.

    Mit der Ansiedlung des Unternehmens Cuxhaven Steel Construction GmbH (CSC) im Jahr 2007, folgend die AMBAU GmbH im Jahr 2008 und Siemens Gamesa Renewable Energy im Jahr 2015 haben die frühzeitige politische Weichenstellung in Richtung Offshore-Windenergie und die Investitionen des Landes und der Stadt Cuxhaven in die Offshore-Infrastruktur in Cuxhaven ihre Bestätigung gefunden. Mit der Nordmark GmbH investierte jüngst im Zuge der Ansiedlung von Siemens Gamesa der dänische Rotorenexperte in Cuxhaven in die Errichtung einer neuen Fabrik für die Bearbeitung von Stahl- und Metallteilen von Windkraftanlagen. Zudem plant die Muehlhan Deutschland GmbH 2019 in Cuxhaven die Errichtung eines Dienstleistungszentrums für den Oberflächen- und Korrosionsschutz großer Stahlbauteile.

    Foto Deutsches Offshore-Industrie-Zentrum Cuxhaven: Cuxhavener Hafen Entwicklungsgesellschaft GmbH

    Weitere Infos unter: https://www.offshore-basis.de

    Read More
    0 1365
  • “FIABCI Prix d’Excellence“ in Silber für das Landmark7 im Quartier Phoenixhof
    “FIABCI Prix d’Excellence“ in Silber für das Landmark7 im Quartier Phoenixhof
    “FIABCI Prix d’Excellence“ in Silber für das Landmark7 im Quartier Phoenixhof

    “FIABCI Prix d’Excellence“ in Silber für das Landmark7 im Quartier Phoenixhof

    Toller Erfolg für das von uns in der Kommunikation betreute Quartier Phoenixhof und seinen Entwickler, die Baubetreuung Essen: Am 15. November konnte das Quartier in der Kategorie „Gewerbe“ den renommierten „FIABCI Prix d’Excellence“ in Silber gewinnen! Herzlichen Glückwunsch!

    Der FIABCI Prix d’Excellence International, vom Wall Street Journal als die “Oscars of the property world” bezeichnet, gilt schon lange als eine der begehrtesten Auszeichnungen für Bauvorhaben. Die feierliche Preisverleihung des Wettbewerbs für Projektentwicklungen, der von FIBACI Germany und dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ausgelobt wird, fand im Berliner „ewerk“ in Anwesenheit nationaler und internationaler Gäste – Führungskräfte der Immobilienwirtschaft und Architektur – statt.

    Das Anliegen des Preises ist die Würdigung herausragender Leistungen in der Immobilienwirtschaft. Jedes Jahr werden zahlreiche Projektentwicklungen aus dem ganzen Bundesgebiet eingereicht, die mit Nachhaltigkeit, Innovation, marktgerechten Konzepten und erstklassiger Architektur überzeugen. Deutschland ist eines von 18 Ländern, welches den FIABCI Prix d’Excellence seit 2014 als nationalen Preis auslobt.

    Der Erfolg ist das Ergebnis einer herausragenden Mannschaftsleistung und eine reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den Teams von hmarchitekten, Törber Architektur & Controlling und der Baubetreuung Essen.

    Mehr Infos zum FIABCI Prix d’Excellence: https://www.fiabciprixgermany.com/de/gala/

    Read More
    1 689
  • „Bilder sagen mehr als ….“

    Genau, tausend Worte.

    Unsere Partner-Agentur showpixelVR hat einmal mehr ein faszinierendes Projekt abgeschlossen! Diesmal eine Villa auf Mallorca. Hier geht es um die Begehbarkeit und Erlebbarkeit eines außergewöhnlichen und ambitionierten Interior Designs der Immobilie.

    WhatsApp Image 2019-11-10 at 16.47.23 WhatsApp Image 2019-11-10 at 16.47.24 WhatsApp Image 2019-11-10 at 16.47.23(1) WhatsApp Image 2019-11-10 at 16.47.22 WhatsApp Image 2019-11-10 at 16.47.20 WhatsApp Image 2019-11-10 at 16.47.20(1)

    Das ist kein 3D-Video, alles Echtzeit-VR – also ein interaktives Erleben mit ganz vielen Optionen zur individuellen Gestaltung. Schaut mal rein …

    https://www.dropbox.com/s/u0h5z409pi66qav/ProjetoFinal_optimized_%202019.11.10%20-%2016.21.14.01.mp4?dl=0

     

    Read More
    0 1700
  • “Bei TRADUS geht es um smartes Matching von Angebot und Nachfrage”

    Am 25. November 2019 wollen wir bei „Start @ Wedel“ in Workshops bei der FH zusammen arbeiten. Zum Einstieg richten wir den Blick aber bewusst ins benachbarte Ausland: Nadja Sörgel, Managing Director des Startups Tradus (www.tradus.com) mit Sitz in Amsterdam wird uns an den dortigen Entwicklungen per Skype teilhaben lassen. Zur Einstimmung führten wir bereits ein kurzes Interview:

    Frau Sörgel, welches Konzept steckt hinter dem in Amsterdam ansässigen Unternehmen TRADUS?

    TRADUS ist ein Online Marktplatz für gebrauchte Nutzfahrzeuge. Wir denken diesen komplexen Markt völlig neu und möchten ihn einfacher gestalten, den der Handel mit tonnenschwerem Gerät ist für Käufer und Verkäufer aufwändig. Um das zu erreichen setzen wir auf smarte und innovative Technologien. Auf Basis von Big Data analysieren wir beispielsweise Angebotspreise und Preisentwicklungen anhand ausender Parameter und können so branchenübliche Preise für bestimmte Maschinen und Fahrzeuge ermitteln. Eine Art Preisindex, den wir TRADUS MARKET VALUE nennen. Er sorgt für mehr Orientierung und Transparenz im Markt, indem er Käufern ermöglicht Angebote aus unterschiedlichen Ländern transparent zu vergleichen, während Verkäufer ihre Preisstrategie ohne Aufwand an die Marktlage anpassen können. Das erleichtert den Handel ungemein.

    2017 gegründet, verbindet TRADUS als Marktplatz Käufer und Verkäufer gebrauchter schwerer Maschinen aus über 40 Märkten und operiert damit global. Im deutschen Markt nutzen vorrangig Verkäufer – also Händler – unsere Plattform, um ihre gebrauchten Nutzfahrzeuge in Wachstumsmärkte zu veräußern. Über uns können sie Käufer in Polen, Rumänien oder Spanien finden, wo eine große Nachfrage an gebrauchten Nutzfahrzeugen aus Deutschland besteht.

    TRADUS ist ein Corporate Start-up der OLX Group, einem der größten Tech-Investoren im Bereich digitaler Marktplätze. In über 40 Ländern und mit über 350 Millionen Käufer einer der führenden Player weltweit. Vor Jahren erkannten wir das große Potenzial des Nischenmarktes Nutzfahrzeuge als komplementäre Ergänzung zu den existierenden Pkw-Marktplätzen in der Gruppe. Auf Basis der Historie der OLX Group wissen wir sehr genau, wie man digitale Marktplätze effizient und effektiv aufbaut. So lassen sich innovative Ideen schnell im Nutzfahrzeugmarkt implementieren.

    Wer ist die Zielgruppe von TRADUS und wie funktioniert die Plattform?

    TRADUS richtet sich an Käufer und Verkäufer gebrauchter Nutzfahrzeuge und Maschinen aus den Segmenten Landwirtschaft, Bau und Transport. Unsere Zielgruppe reicht vom kleinen Bio-Bauern bis hin zum großen Spediteur oder Bauunternehmer, die bei uns gezielt nach passenden Fahrzeugen oder Maschinen suchen. Auch große Nutzfahrzeughersteller wie MAN, Mercedes oder Scania sind unsere Zielgruppe. Sie nutzen TRADUS als zusätzlichen Vertriebskanal. Außerdem natürlich stationäre Händler gebrauchter Nutzfahrzeuge oder Makler. Für sie ist insbesondere interessant, durch uns ein Klientel im Ausland zu erreichen.

    Händler bzw. Verkäufer können bei TRADUS ganz einfach online ihren gebrauchten Truck oder Bagger einstellen. Im Endeffekt funktioniert es ähnlich wie bei PkWs auf mobile.de. Nur dass wir auf Nutzfahrzeuge spezialisiert sind und sowohl Käufern als auch Verkäufern eine professionelle B2B User Experience bieten.

    Kaufinteressenten können mit spezifischen Parametern gezielt nach dem Nutzfahrzeug suchen, das ihren Bedürfnissen und Ansprüchen entspricht. Käufer treten dann mit Verkäufern direkt in Kontakt. Über die App ermöglichen wir auch den Mobile Handel. So kann jeder vielbeschäftigte Interessent auch ganz einfach die Angebotslage on-the-go checken.

    Was war für Sie persönliche die Motivation, die Leitung von TRADUS zu verantworten?

    Ich bin nun seit vier Jahren bei der OLX Group und war zuletzt Global Strategy Director, bevor ich TRADUS übernahm. Zuvor war ich einige Jahre Beraterin bei der Boston Consulting Group. Ich war schon immer interessiert daran, ein Start-up zu leiten und einen Markt mit innovativen Ideen positive und neue Impulse zu geben.

    Von der Idee bis zur Gegenwart –  was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

    Einerseits die Komplexität des Marktes. Andererseits das tiefe Verständnis und die Aufbereitung der enorm umfangreichen relevanten Daten für unseren datengetriebenen Marktplatz. Eine international agierende Handelsplattform aufzubauen ist eine große und spannende Herausforderung. Kontinuierlich entwickeln wir TRADUS auf Basis von User Insights weiter, das heißt permanente Erneuerung. Ganz wichtig ist auch der Aspekt Teambuilding. Ein gut eingespieltes Team aufzubauen ist immer eine Herausforderung.

    TRADUS ist im wahrsten Sinne des Wortes in einem hochmobilen Umfeld beheimatet. Wo sehen Sie die wesentlichen Stellschrauben für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg?

    Sicherlich in der strategischen Bedürfnis- und Marktanalyse. Entspricht ein Produkt den Interessen der Marktbeteiligten und erleichtert Dinge durch mehr Effizienz, wird es gut angenommen. Wir entmystifizieren den internationalen Handel und ermöglichen eine einfache, schnelle und sichere Transaktion für Käufer und Verkäufer. So schaffen wir für beide Handelspartner eine Win-Win-Situation. Mit TRADUS geht der Kauf und Verkauf schneller über die Bühne als bisher. Unser Erfolgsrezept: Smartes und gezieltes Matching von Angebot und Nachfrage sowie mehr Transparenz in Bezug auf aktuelle Marktpreise.

    Auch der Markt ist entscheidend. Wir operieren im Nutzfahrzeugmarkt, der riesig ist und seit Jahren kontinuierlich wächst. Einerseits sehen wir steigende Absatzvolumina im E-Commerce und andererseits einen steigenden Bedarf an Transportern und LKWs. Insbesondere in osteuropäischen Wachstumsmärkten ist der Bedarf an gebrauchten Nutzfahrzeugen für den Anschub der lokalen Wirtschaft extrem hoch. Sowohl im Bereich Transport, Logistik, Landwirtschaft als auch Bau. Und genau zu diesen Märkten haben wir dank der OLX GROUP Zugang.

    Frau Sörgel, danke für das Gespräch!

    Read More
    0 709
  • “Barcelona lockt ausländisches Talent und Kapital mit perfekten Rahmenbedingungen”

    Am 25. November 2019 wollen wir bei „Start @ Wedel“ in Workshops bei der FH zusammen arbeiten. Zum Einstieg richten wir den Blick aber bewusst ins benachbarte Ausland:  Denis Gloger, Gründer des größten deutschsprachigen Netzwerkes NeDeNa (www.nedena.es) junger Professionals in Spanien, wird vom Gründen und der Szene in Barcelona per Skype berichten. Zur Einstimmung führten wir bereits ein kurzes Interview:

    Herr Gloger, was war die Motivation für das Gründen des Berufsnetzwerkes NeDeNa?

    Marten Schirmer, mein Mit-Gründer, und ich waren kurz vor der Gründung des Netzwerks in einer ähnlichen Situation. Wir hatten eine Einladung des bereits seit Jahren bestehenden deutschsprachigen Kreises erhalten und fragten uns, ob ein Beitritt sinnvoll wäre. Aufgrund unseres Gründerprofils und Alters sind wir allerdings schnell zum dem Entschluss gegekommen, dass das alteingesesse Netzwerk, mit hohem Durchschnittsalter, Frontalpräsentation und „traditionellen“ Formaten nicht den Erwartungen entspricht, die wir an ein Netzwerk stellen. Auch Mitgliedsbeiträge halten wir für überholt, weshalb wir komplett darauf verzichten.

    Für uns war es wichtig, ein dynamisches Netzwerk zu finden, dass sich dadurch hervorhebt, dass alle Mitglieder in der selben Altersgruppe und damit in einer ähnlichen Berufssituation sind, aktiv am Netzwerk mitgestalten können und wollen, sowie innovativ und gründungsorientiert sind. Kurz gesagt, wir suchten ein Netzwerk für Entrepreneure und Young Professionals. Da es kein Netzwerk dieser Art gab, gründeten wir unser eigenes.

    Wer ist die Zielgruppe von NeDeNa und warum ist ein Netzwerk wie dieses gerade für junge Professionals im Ausland so wichtig?

    Die Zielgruppe sind deutschsprachige (nicht deutsche – jeder der deutsch spricht, ist herzlich willkommen) Expats, wohnhaft in Barcelona, berufstätig und unter 45 Jahren. Das Alterslimit haben wir gesetzt, um uns selbst treu zu bleiben und die Dynamik nicht zu verlieren. Außerdem sollten potenzielle Mitglieder proaktiv sein. Ein Interesse am Netzwerken ist ebenfalls nicht hinderlich.

    Was ist charakteristisch für die Gründer- und Start-up-Szene in Spanien und speziell in Barcelona?

    Barcelona hat es geschafft, die perfekten Rahmenbedingungen zu erstellen, um ausländisches Talent und Kapital anzulocken. Eines der größten Aushängeschilder zur Befeuerung digitaler Innovation ist zweifelsohne der Mobile World Congress, die weltweit wichtigste Messe im Mobilfunkbereich. Im Zuge dieser haben sich zahlreiche Unternehmen des Kommunikationssektors in Barcelona angesiedelt. Hinzu kommt die hervorragende Unterstützung auch von instituioneller Seit durch die Agentur „Barcelona Activa“, die seit 30 Jahren Entrepreneuren bei Gründungen, Weiterbildung oder Finanzierung unterstützt. Kostenlos wurden über 20.000 Menschen im letzten Jahr geholfen. Hinzu kommen selbstverständlich Faktoren wie Lebensqualität, günstiges einheimisches Talent und die gute Erreichbarkeit mit dem Flugzeug, hervorragende Businessschools oder Forschungseinrichtungen sowie internationale Konzerne, die in Barcelona ansässig sind.  Dies alles hat dazu geführt, dass die Start-up Szene in Barcelona sehr international ist und mit den einheimischen Talenten eine fantastische Grundlage zur Innovation bildet.

    Vor welchen Herausforderungen stehen junge Gründerinnen und Gründer in Spanien?

    Neben den Herausforderungen, denen sich Gründer überall auf der Welt gegenüberstehen, können in Barcelona vor allem kulturelle Unterschiede zunächst kleine Hürden darstellen. Prozesse können länger dauern, Follow-ups können durchaus eine große Rolle spielen, wodurch Beharrlichkeit zur Grundvorraussetzung wird.

    Nicht zu unterschätzen sind auch sprachliche Barrieren. Obwohl immer mehr Service auch auf Englisch angeboten wird, kommt man bei staatlichen Institutionen wie dem Finanzamt oder der Sozialversicherung ohne Spanisch nicht weit.

    Wohin soll sich NeDeNa als Netzwerk in den kommenden Jahren entwickeln?

    Wir hatten für NeDeNa von Anfang an drei wichtige Zielvorgaben definiert.

    1. Das Netzwerken untereinander: Das Zusammenbringen der deutschsprachigen Community in Barcelona, das im besten Fall zu neuen Synergien führt (Unternehmensgründung, Hiring etc.)
    2. Ein Sprachrohr für deutschsprachige Expats: Die Verbindung zu der lokalen Community, sei es zu vergleichbaren heimische Netzwerken. Die Nähe zu Institutionen, Medien oder lokalen Unternehmen
    3. Die „Brücke“ zu den DACH-Ländern.

    Die ersten beiden Säulen habe wir erfolgreich etabliert. In den kommenden Jahren sollten wir es schaffen, eine wichtige Anlaufstelle für deutschsprachige Talente und Investment in Barcelona zu sein.

    Herr Gloger, danke für das Gespräch!

    Read More
    0 580