• Hamburger fahren 4 Millionen Kilometer Rad – am Tag!

    Die „ZEIT Hamburg“ veröffentlichte am 27. Juni spannende Einblicke in die Daten der bundesweiten Untersuchung „Mobilität in Deutschland“. Wie sind wir unterwegs, wann und warum? Demnach fährt die Hälfte der Hamburger Auto, jeder vierte sogar täglich. Für die andere Hälfte spielt das Auto im Alltag so gut wie keine Rolle mehr. Die Tendenz zu Haushalten ohne Auto ist steigend, fast die Hälfte hat keines. Der selbstverständliche Besitz eines Autos in der Mittelschicht ist demnach Geschichte. Während Rad-, Bus- und Schienenverkehr rasant zunehmen, verändert sich das Aufkommen der Autos auf Hamburgs Straßen nur unwesentlich. Hingegen ist der Radverkehr in der Hansestadt in den vergangenen neun Jahren um mehr als 50 Prozent gewachsen. Es wird gegenwärtig von rund vier Millionen Kilometern täglicher Radfahrten in Hamburg ausgegangen. Und, auch wenn es die Berichterstattung mitunter anders zu suggerieren vermag: Der Radverehr ist in den letzten Jahren deutlich sicherer geworden in Deutschlands Großstädten ….

    Zum Artikel in der ZEIT von Frank Drieschner geht es hier: https://www.zeit.de/2019/27/hamburger-stadtverkehr-mobilitaet-studie

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  • Bain-Studie: Alarmierende Unzufriedenheit von Klinikärzten

    Text: Michael Kunst, Nitin Chaturvedi, Loïc Plantevin, Valerio Di Filippo, Dieter Meyer and Christian Rebhan

    Ärzte in Deutschland und weiten Teilen Europas sind ausgesprochen unzufrieden mit den Arbeitsbedingungen in ihren Krankenhäusern. Gleiches gilt für die Qualität der Behandlung. Klinikbetreibern sollte dies eine Warnung sein. Die Versorgung der Patienten ist in Gefahr, Untätigkeit keine Lösung. Mit Ausnahme von Frankreich hat in Europa die Unzufriedenheit der Klinikärzte seit 2016 – der letzten Bain-Studie zum europäischen Gesundheitswesen – massiv zugenommen. So sagen 35 Prozent der deutschen sowie 20 Prozent der britischen und italienischen Mediziner, dass sie ihre Klinik Freunden und Verwandten nicht als Behandlungsort empfehlen würden.

    Die aktuelle Studie zeigt, dass Krankenhäuser, Pharmaunternehmen und Medizintechnikhersteller nach wie vor in einem überholten System arbeiten, das immer mehr geprägt ist von zu wenig Personal, Budgetkürzungen und veralteten Geräten. Entsprechend fühlen sich Mediziner kaum noch in der Lage, Herausforderungen wie alternde Bevölkerungen oder die Wiederkehr vieler Infektionskrankheiten zu meistern. „Der Stimmungsumschwung der Klinikärzte von schlecht zu miserabel ist frappierend“, stellt Michael Kunst, Bain-Partner und Leiter der Praxisgruppe Gesundheitswesen in Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA), fest. „Zwar waren sie auch schon vor zwei Jahren unzufrieden mit dem Status quo, aber immerhin noch optimistisch, mit neuen Strukturen, Systemen und digitalen Hilfsmitteln eine bessere Krankenbetreuung zu geringeren Kosten zu erreichen. 2018 scheinen sie von diesem Ziel weiter entfernt zu sein denn je.“

    Bild: Bain

    Weitere Infos unter: https://www.bain.com/de/insights/europe-front-line-of-healthcare-report-2018

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  • Bain-Studie wagt Ausblick in die Arbeitswelt im Jahr 2030

    Von Karen Harris, Austin Kimson, Andrew Schwedel:

    “Demografie, Automatisierung und soziale Ungleichheit könnten das globale Wirtschaftsgeschehen in den 2020er-Jahren und darüber hinaus massiv verändern. Ein Investitionsboom und neue geschäftliche Chancen, so zeigt die Bain-Studie „Labor 2030“, sind ebenso zu erwarten wie ein drastischer Arbeitsplatzbau und ein gravierender Nachfragerückgang.

    Schon heute stellen Demografie, Automatisierung und soziale Ungleichheit weltweit eine enorme Herausforderung für Unternehmen und Investoren dar. Doch im Laufe der nächsten zehn Jahre werden diese drei Faktoren ein globales wirtschaftliches Klima schaffen, in dem die Extreme immer stärker werden. So ist mit einem anhaltenden Investitionsboom zu rechnen. Allein in den USA dürfte eine wahre Investitionsflut im Bereich Automatisierung einsetzen, das weitere Investitionsvolumen auf bis zu acht Billionen US-Dollar anheben. Bis Ende der 2020er-Jahre könnte die Automatisierung weltweit einen Abbau von 20 bis 25 Prozent der derzeitigen Arbeitsplätze bewirken. Dabei wären Mitarbeiter mit mittlerem und unterem Einkommen besonders betroffen. Spätestens Anfang der 2030er-Jahre dürfte der Investitionsboom jedoch nachlassen, sodass in der Folge das Weltwirtschaftswachstum insgesamt zurückgehen wird. Schließlich könnten Regierungen angesichts von wirtschaftlichen Schieflagen und wachstumshemmender sozialer Ungleichheit verstärkt Einfluss auf das Marktgeschehen im eigenen Land nehmen.”

    Weitere Informationen via Bain-Website hier!

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  • Bain-Studie zur Kundenloyalität bei Krankenkassen: “Jede Interaktion ist eine Chance”

    “Deutschlands Krankenkassen leisten in Zeiten von Zusatzbeiträgen und Digitalisierung gute Arbeit. Das zeigt die repräsentative Bain-Studie unter 3.300 gesetzlich Versicherten bei 18 großen Anbietern. Danach gibt es mehr begeisterte Kunden als Kritiker – und der Grad der Loyalität steigt. Zwischen den einzelnen Anbietern gibt es allerdings nach wie vor große Unterschiede. An der Spitze steht trotz Einbußen im Vergleich zur letzten Studie 2013 die Techniker Krankenkasse. Danach folgen die AOK Plus und die Knappschaft.

    Die wirtschaftliche Bedeutung steigender Loyalitätswerte ist enorm. Danach empfehlen Promotoren ihre Versicherung fünf Mal so häufig weiter wie Kritiker und raten drei Mal so selten ab. Solche Empfehlungen sind ein entscheidender Faktor für das Wachstum. Denn jeder fünfte Deutsche nennt den Rat eines Freundes oder Bekannten als Hauptgrund für die Wahl seiner Krankenkasse. Damit stehen Empfehlungen in ihrer Bedeutung dem Leistungsangebot und der Reputation eines Versicherers in nichts nach.

    Zwar ist der Beitragssatz nach wie vor ein entscheidender Auslöser für einen Kassenwechsel. Doch ansonsten geben in erster Linie regelmäßige Interaktionen und Innovationen den Ausschlag für die Kundenloyalität. Auf den Plätzen folgen die Reputation des Anbieters, seine Leistungen und dann erst der Preis. Angesichts dieser Ergebnisse stehen die Krankenkassen vor drei Paradigmenwechseln:

    1. Regelmäßige Interaktion zahlt sich aus
    2. Kunden erwarten mehr digitale Services
    3. Der Gesundheitsplattform gehört die Zukunft”

    Weitere Infos und Studie von Bain als Download hier: http://bain.de/Images/Bain-Studie_Kundenloyalitaet-bei-Krankenkassen_final.pdf

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  • Neue Studie: Digitalstrategien für das B2B-Geschäft

    Mit ihren zukunftsweisenden Geschäftsmodellen haben Amazon, Google, Uber & Co. Branchen revolutioniert und das Kundenerlebnis neu definiert. Diese Unternehmen experimentieren, lernen aus Fehlern und entwickeln sich weiter – und sind so dem Markt immer einen Schritt voraus. Doch die Erfolgsrezepte aus dem B2C-Geschäft funktionieren nicht eins-zu-eins im B2B-Kontext und Vergleiche mit den Strategien der digitalen Giganten sind für Industrieunternehmen wenig hilfreich.

    Bei der Entwicklung ihrer Digitalstrategie gibt es unter den B2B-Playern „Macher“ und „Träumer“. Macher konzentrieren sich auf das Hier und Jetzt. Sie reagieren schnell auf digitale Trends und setzen praktikable Initiativen um. Träumer denken langfristig. Sie wollen alle Möglichkeiten analysieren, wie die Digitalisierung ihre Profit-Pools vernichten oder Chancen schaffen kann, selbst als disruptiver Akteur aufzutreten.

    Unternehmen profitieren von einer starken, langfristigen Digitalstrategie, die auf einem Gleichgewicht zwischen den Visionen der Träumer und dem Pragmatismus der Macher basiert. Um das richtige Maß zu finden, hilft der Bain Digital RadarSM.

    (Text: Ouriel Lancry, Ryan Morrissey, Tom Shannon, Andy Bankert und Lucy Cummings)

    Mehr Informationen und Studie: www.bain.de

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