• TT-Line betreibt mit „Nils Holgersson“ die größte LNG-Fähre der Welt

    Die TT-Line hat ein neues Flaggschiff. Laut Reederei ist die neue „Nils Holgersson” die zur Zeit größte LNG-Fähre der Welt. Mit ihr will TT-Line einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

    Einmal um die halbe Welt ist die neue “Nils Holgersson” schon gefahren. 11.600 Seemeilen von einer chinesischen Werft Jiangsu Jinling bis nach Travemünde. Seit wenigen Tagen liegt sie nun am Skandinavienkai und wird von der Crew vorbereitet für ihren regulären Dienst unter anderem zwischen Deutschland und Schweden.

    Vor vier Jahren in Auftrag gegeben, ist die Fähre nun einsatzbereit. Allerdings ist nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs die Versorgung mit dem Flüssiggas weltweit eine Herausforderung, auch für TT-Line. Aktuell arbeitet die Reederei mit einem Lieferanten aus Rotterdam zusammen, der das LNG unter anderem aus den USA bezieht. Ein Tanker bringt den Treibstoff dann künftig direkt nach Travemünde. Trotzdem: Die ‘Nils Holgersson’ wird vermutlich vorerst nicht jederzeit mit LNG fahren können, sondern auch mit herkömmlichen Schiffsdiesel – das hängt ab von der Versorgungslage.

    Der NDR hat noch mehr News: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Die-gruene-Loesung-TT-Line-startet-mit-erster-LNG-Faehre,ttline108.html

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  • „Eine Chance für die Region“

    Der WELT-Artikel von Olaf Preuß zieht ein erstes Fazit fünf Monate nach Inbetriebnahme der „Greenferry I“, der ersten LNG-betriebenen Fähre, die zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven verkehrt. Demnach erweist sich das Schiff, das seit dem 1. März über die Elbmündung pendelt, als „ein Faktor im regionalen Verkehr“. Im Folgenden zitieren wir aus dem Artikel vom 7. August:

    „Die Pandemie warf den Start der neuen Linie um Monate zurück. Als es im Frühjahr losging, gab es in Deutschland praktisch keinen Tourismus. Die bisherigen Ergebnisse seien dennoch vielversprechend, sagt Ahlers: „Wir brauchen in der Urlaubssaison im Monat durchschnittlich 15.000 Pkw und sind derzeit bei 13.000. Bei den Lastwagen brauchen wir ganzjährig 2000 im Monat und sind derzeit bei 1500.“ Im Juli habe man 44.850 Passagiere gezählt, 45.000 habe man geplant. Die Zahl der Wohnmobile sei im Juli bei 1500 rund dreimal so hoch gewesen wie erwartet.“ (….)

    Spannend findet Christian Strahlmann, 33, Co-Geschäftsführer und Miteigner von Elbferry, das Projekt aber auch aus einem anderen Grund: „Unsere Gesellschafter kommen nicht zufällig auch aus dem Wirtschaftszweig der erneuerbaren Energien“, sagt er auf dem Schiff. „Sobald Kraftstoffe auf der Basis von regenerativ erzeugtem Wasserstoff zur Verfügung stehen, wollen wir sie auf der ,Greenferry I’ einsetzen und das Schiff klimaneutral betreiben. Der Betrieb heutzutage mit Erdgas liefert uns dafür schon wichtige Anhaltspunkte.“ (….)

    In der Region um die Raffinerie Heide arbeiten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen gemeinsam daran, das hohe Aufkommen an Windstrom an der Westküste von Schleswig-Holstein per Elektrolyse als „grünen“ Wasserstoff zu speichern. Daraus sollen, kombiniert mit Kohlendioxid, künftig synthetische Kraftstoffe hergestellt werden, etwa Kerosin für den Flughafen Hamburg, aber auch Energie für den Betrieb von Schiffen. „Wir wollen ein Pilotprojekt für einen CO2-freien Schiffsbetrieb sein“, sagt Strahlmann. „In solchen klimaneutralen Prozessen liegt die Zukunft der regionalen Wirtschaft.“

    Hier geht zum Artikel: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article232981133/Elbferry-Neue-Faehrverbindung-fuer-Wirtschaft-und-Touristen.html

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