• TT-Line betreibt mit „Nils Holgersson“ die größte LNG-Fähre der Welt

    Die TT-Line hat ein neues Flaggschiff. Laut Reederei ist die neue „Nils Holgersson” die zur Zeit größte LNG-Fähre der Welt. Mit ihr will TT-Line einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

    Einmal um die halbe Welt ist die neue “Nils Holgersson” schon gefahren. 11.600 Seemeilen von einer chinesischen Werft Jiangsu Jinling bis nach Travemünde. Seit wenigen Tagen liegt sie nun am Skandinavienkai und wird von der Crew vorbereitet für ihren regulären Dienst unter anderem zwischen Deutschland und Schweden.

    Vor vier Jahren in Auftrag gegeben, ist die Fähre nun einsatzbereit. Allerdings ist nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs die Versorgung mit dem Flüssiggas weltweit eine Herausforderung, auch für TT-Line. Aktuell arbeitet die Reederei mit einem Lieferanten aus Rotterdam zusammen, der das LNG unter anderem aus den USA bezieht. Ein Tanker bringt den Treibstoff dann künftig direkt nach Travemünde. Trotzdem: Die ‘Nils Holgersson’ wird vermutlich vorerst nicht jederzeit mit LNG fahren können, sondern auch mit herkömmlichen Schiffsdiesel – das hängt ab von der Versorgungslage.

    Der NDR hat noch mehr News: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Die-gruene-Loesung-TT-Line-startet-mit-erster-LNG-Faehre,ttline108.html

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  • LNG-Terminal in Brunsbüttel: „Mit Hochdruck voranschreiten“

    Im Kontext der aktuellen politischen Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf den Gasmarkt wurden zwischen den Gesellschaftern und Geschäftsführung der German LNG Terminal GmbH einerseits sowie der deutschen Bundesregierung andererseits Eckpunkte der weiteren Planungen formuliert. Am 4. März 2022 unterzeichneten Gasunie und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die deutsche Bundesregierung eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding), um das Projekt in eine nächste Phase zu bringen und den gemeinsamen Bau des LNG-Terminals in Brunsbüttel zu beginnen. Die KfW wird sich als Anteilseigner an dem Projekt beteiligen.

    Die bisherigen Gesellschafter sind einvernehmlich zu dem Ergebnis gekommen, dass Gasunie der beste Partner für die Bundesregierung ist, um das Terminalprojekt im Interesse einer stabilen Energieversorgung mit Gas und der Steigerung der Versorgungssicherheit in Deutschland zügig und erfolgreich fertigzustellen. Gesellschafter wie Geschäftsführung bekräftigten ihren Willen, das Terminalprojekt zügig voranzubringen. Das im Vorjahr begonnene Planfeststellungsverfahren wird mit Hochdruck weiter vorangetrieben. Außerdem wird das Konsortium des Generalübernehmers (EPC) Cobra/Sener beauftragt, umgehend mit den vorbereitenden Arbeiten zu beginnen.

    Das Terminal schafft mit einer jährlichen Regasifizierungskapazität von 8 Mrd. m³ eine direkte Möglichkeit, Erdgas für den deutschen Markt aus Regionen zu beziehen, die durch Gasleitungen nicht zu erreichen sind. Das Terminal erhöht damit die Versorgungssicherheit und trägt zu mehr Unabhängigkeit von leitungsgebundenen Erdgasimporten in Nordwesteuropa bei. Die Projektpartner arbeiten daran, das Projekt unter Beachtung aller genehmigungs- und beihilferechtlichen Vorgaben so zügig wie möglich umzusetzen. Perspektivisch ist vorgesehen, das Terminal für den Import von grünen Wasserstoffderivaten wie Ammoniak umzurüsten.

    Minister Robert Habeck begrüßt das Projekt: „Es ist völlig klar, dass wir die Energieversorgung klimaneutral machen müssen, den Gasverbrauch konsequent senken müssen und den Ausbau der Erneuerbaren und die Produktion von Wasserstoff mit Hochdruck vorantreiben. Aber wir brauchen für den Übergang Gas. Dabei ist es notwendig, die Abhängigkeit von russischen Importen schnellstens zu verringern; spätestens der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine macht dies zwingend. Mit einem LNG-Terminal in Brunsbüttel erweitern wir die Importmöglichkeiten. LNG-Terminals sind hierfür quasi ein zusätzlicher Bypass. Sie helfen, die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa zu erhöhen. Gleichzeitig planen wir die Umstellung auf grünen Wasserstoff bzw. Wasserstoffderivate von Anfang an mit. Das betrifft auch den Bau der Wasserstoff-Infrastruktur, so stellen wir die Zeichen auf Klimaneutralität und gestalten den Übergang.“

    Mehr dazu auch hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/03/20220305-kreditanstalt-fuer-wiederaufbau-gasunie-und-rwe-unterzeichnen-mou-zur-errichtung-eines-lng-terminals-in-brunsbuettel.html

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  • Flaute bei Windkraft-Ausbau

    Die norddeutschen Energieminister und -senatoren schlagen angesichts der anhaltenden Flaute beim Ausbau der Windkraftnutzung Alarm: In einer gemeinsamen Erklärung haben sie die Bundesregierung zu raschen und entschiedenen Schritten aufgefordert. Vor allem müssten Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen schneller und leichter werden.

    Außerdem verlangen die Nord-Energieminister die Festlegung eines Zeit- und Mengengerüstes für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dabei müsse der Ausstieg aus der Braun- und Steinkohle berücksichtigt werden. “Nur mit dem Blick vom Ziel der Energiewende her lassen sich Planungssicherheit für die Windkraftbranche, eine belastbare Netzplanung sowie Akzeptanz für die Bürgerinnen und Bürger erreichen”, heißt es in dem am 12. September veröffentlichten Papier der Energieminister und -senatoren von Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

    Sie verlangen eine zeitnahe Fortsetzung des Windgipfels unter Einbindung der Länder, der Vertreter der betroffenen Branchen, der Umweltverbände sowie von Beschäftigtenvertretern. Der Windgipfel vergangene Woche sei nur ein Anfang gewesen. Bei dieser “ersten Orientierungsrunde” und der bloßen Benennung der Probleme dürfe es nicht bleiben. “Ohne einen zügigen Ausbau der Windenergie werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen”, warnte Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel (SPD).

    Die Windbranche habe gerade für Mecklenburg-Vorpommern eine große Bedeutung erlangt. Sie habe sich zu einem florierenden Wirtschaftszweig entwickelt und damit Einbrüche Anfang der 1990er Jahre zum Beispiel im Schiffbau kompensiert. “Es ist nicht zuletzt der Windbranche zu verdanken, dass unsere Häfen wieder boomen”, sagte er.

    In MV sei eine vollständige Wertschöpfungskette von der Konzeption und Projektierung von Windanlagen über die Herstellung und den weltweiten Vertrieb bis hin zu Errichtung, Betrieb und Wartung entstanden. Damit seien Zehntausende hoch qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze im Land verbunden. Dies sei in Gefahr….

    Bei einem Treffen aller Landesenergieminister und -senatoren Anfang Dezember wollen sich die norddeutschen Amtsträger mit denen der übrigen Bundesländer auf konkrete Maßnahmen verständigen, wie es weiter hieß. Sie sollen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit der Bitte um Umsetzung vorgelegt werden.

    Im ersten Halbjahr 2019 kam der Ausbau der Windkraft an Land in der Bundesrepublik fast vollständig zum Erliegen – nur 86 Anlagen wurden errichtet. Das entspricht einem Brutto-Zubau von 287 Megawatt, so wenig wie noch nie seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000. Als Hauptgründe gelten fehlende Flächen und Klagen von Gegnern.

    Bei der Windkraft auf See liegt der Ausbau hingegen im Plan. Im ersten Halbjahr gingen 42 Windkraftwerke mit einer Leistung von 252 Megawatt in der Nordsee neu ans Netz, in der Ostsee keine. Insgesamt sind mehr als 1300 Anlagen mit einer Leistung von 6,7 Gigawatt in Betrieb. Damit ist das aktuelle Ausbauziel von 6,5 Gigawatt erreicht. Die Nordländer forderten bereits eine Ende der Deckelung der Ausbauziele auf See.

    Obige Meldung basiert auf  dem automatisierten, regionalen Nachrichten-Feeds der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die dpa ist ein unabhängiger Dienstleister für tagesaktuelle, multimediale Inhalte für Medien und Unternehmen.

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  • Vom Messestand direkt ins Kraftwerk mit virtueller Realität

    Wir bringen die Energiewende ins Auge des Betrachters: Die New Energy Expert 2019 steht vor der Tür und in den vergangenen Wochen haben wir hart an einer intelligenten Visualisierung von Energieeffizienz gearbeitet. Herausgekommen ist eine gemeinsame Präsentation von HanseWerk und Schleswig-Holstein Netz – eine Virtual Reality Experience, die neue Lösungen zum Thema „Digitalisierung der Energiewende“ nicht nur darstellt, sondern Besuchern die Möglichkeit bietet, Energieeffizienz hautnah zu erleben.

    Ein Highlight ist dabei der virtuelle Besuch im Blockheizkraftwerk: Mit einer HTC Vive-Brille können sich die Besucher in der „virtuellen Realität“ in einem modernen, effizienten Blockheizkraftwerk einmal genauer umsehen – ganz bequem vom Messestand aus.

    Wer sich das einmal näher ansehen will: Die HanseWerk-Gruppe begrüßt die Besucher auf der New Energy Expert 2019 vom 21. bis 23. März in Halle 1. Oder direkt mit uns in Kontakt treten via info@laurich-kollegen.de bzw. 040/752577-990.

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