Prävention und Arbeitsschutz mit Hilfe „Virtueller Realität“

Laurich & Kollegen hat jetzt mit Partnern ein Projekt gestartet, mit Hilfe von „Virtual Reality“ Berufsan­fängern die Grundlagen der Arbeitssicherheit passgenau zu vermitteln. Ziel ist es, durch diese neue Technologie die Berufseinsteiger mit dem richtigen Umgang am Arbeitsplatz sowie den Gefährdungs­potentialen möglichen Fehlverhaltens vertraut zu machen. Zudem ist am Ende des virtuellen Workshops ein Test angedacht, um die Unterweisung auch dokumen­tieren zu können. Partner des Projektvorhabens ist eine der großen Institutionen im Gesundheitswesen.

„Wir beschäftigen uns schon seit Jahren mit der Kommunikation von Themen des Arbeitsschutz und der Prävention von Arbeitsunfällen in Industrie und Dienstleistungen“, so Projektleiter Dr. Frank Laurich. „Die virtuelle Realität gibt uns jetzt die Möglichkeit, verschiedene Arbeits­situationen ganz anders erfahrbar zu machen. So können die Teilnehmer sehr realitätsnah und in ihrem eigenen Tempo die potenziellen Folgen ihrer Handlungen  erleben. Wir starten jetzt bewusst mit einem Projekt in der Erstunterweisung, in diesem Fall in der Dienst­leis­tungsbranche. Durch die vollständige Digitalisierung ist der Ansatz in Breite wie Tiefe jedoch beliebig ausweitbar.“

Um auch Erfahrungen aus Industrieunternehmen einzubringen, suchen Laurich & Kollegen für ein zweites paralleles Projekt ein innovatives Unternehmen oder Verband aus dem Industriebereich oder dem technischem Handel. Rückfragen bei Projektleiter Frank Laurich unter frank.laurich@laurich-kollegen.de oder telefonisch 040 752577 990.

Hintergrund: In den letzten Jahren ist deutlich mehr Verant­wortung vom Gesetzgeber auf die Unterne­h­mer übertragen worden und damit der Bedarf an qualifizierter Beratung gestiegen, um komplexen Herausfor­derungen wie der Gefährdungsbeurteilung gerecht werden zu können.

Dabei ist die Entwicklung der Arbeitsunfälle insgesamt auf einem guten Weg, das Niveau des Arbeits­schutzes hierzulande grundsätzlich hoch. Bundesweit ist in den vergangenen 20 Jahren ein Rückgang der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um ca. 55 Prozent zu verzeich­nen. Die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle ist in diesem Zeitraum sogar um ca. 71 Prozent zurückgegangen – leider sind die tödlichen Unfälle im Jahr 2014 wieder leicht angestiegen. Weiterhin sind daher erhebliche Anstren­gungen notwendig, um den Arbeits­schutz noch effizienter zu gestalten – die „Virtual Reality“ Technologie kann hier ihren Beitrag leisten.

Produkte treten beim Arbeitsschutz zunehmend in den Hintergrund, es gibt für jede Gefährdung die entsprechende Ausrüstung und einen hohen Produktstandard.
„Worum es im Arbeitsschutz von heute vorrangig geht, ist das Erkennen von Gefahren und das Steuern von Prozessen in den jeweiligen Unternehmen. Zeitgemäßer Arbeits- und Gesundheits­schutz ist heute geprägt von zielorientierter Prävention, Ergonomie und Gesund­heits­förderung, der altersgerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen und vielem mehr. Die Virtuelle Realität kann hierzu eine völlig neue Erfahrungsqualität bieten“, so Laurich.

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