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Hauptsache günstig: Immer mehr Billigflüge

Klimadebatte hin oder her – der Wunsch, billig zu fliegen, scheint ungebrochen. Daran hat auch die Pleite von Air Berlin nichts geändert – die Preise befinden sich weiterhin im Sinkflug. Das Angebot von Billigflügen aus Deutschland ist einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufolge (“Low Cost Monitor”) weiter gewachsen: Verbraucher können demnach trotz steigender Kerosinpreise auf weitere Preissenkungen hoffen. Bei Testkäufen in diesem Frühjahr lag die Spanne bei den untersuchten Gesellschaften zwischen knapp 50 und 106 Euro pro Strecke – ein Jahr zuvor waren noch zwischen 53 und 117 Euro fällig.

Die durchschnittlich günstigsten Tickets bot demnach die ungarische Wizz an mit im Schnitt 49,81 Euro, gefolgt von Easyjet (55,62 Euro), Ryanair (59,34 Euro). Die Ticketpreise schwanken je nach Buchungszeitpunkt und Auslastung sehr stark. Laut Studie ist das Angebot aus Deutschland trotz der Air-Berlin-Pleite weiter gewachsen. Billig wird vor allem im Urlaubsmonat Juli geflogen. In einer Woche im Juli 2018 kam die Studie auf 6750 Billigflüge.

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