• „Das Krankenhaus als virtuelle Lernwelt“
    „Das Krankenhaus als virtuelle Lernwelt“
    „Das Krankenhaus als virtuelle Lernwelt“
    „Das Krankenhaus als virtuelle Lernwelt“
    „Das Krankenhaus als virtuelle Lernwelt“

    „Das Krankenhaus als virtuelle Lernwelt“

    Virtual Reality (VR) bzw. Augmented Reality (AR) haben in den letzten drei bis fünf Jahren eine atemberaubende Dynamik entfacht. Möglich gemacht haben diese Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie mit immer leistungsfähigeren Prozessoren, Grafikkarten sowie kostengünstigen, hochauflösenden Displays. Vor diesem Hinter­grund wundert es nicht, dass vom Start-up bis zu den DAX-Konzernen VR und AR als strate­gische Prioritäten erkannt werden. Tatsächlich gibt es in vielen Branchen bereits sinnvolle und technisch umsetzbare Anwendungs­möglichkeiten. Doch kann VR einen signifikanten Beitrag für einen optimierten Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt leisten?

    Die Herausforderung

    Diese Frage stellt sich die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gemeinsam mit den Beratern von Laurich & Kollegen. Als gesetzliche Unfallversicherung ist die BGW für nicht-staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege zuständig. Die Prävention von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren ist die vorrangige Aufgabe.

    In dem von der BGW mandatierten Modellvorhaben „Krankenhaus als virtuelle Lernwelt“ geht es daher konkret um neue mediale Ansätze in der (Erst-)Unterweisung von neuen Fachkräften in der Pflege. Hier ist der Arbeitgeber und somit die Vorgesetzten verpflichtet, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das nötige Rüstzeug zu vermitteln, um Unfälle zu verhüten und Gefahren zu minimieren.

    „Aufgabe war es daher, das virtuelle Krankenhaus zu einem sicheren Krankenhaus zu machen und so intensive Lernerfahrung in den Praxisalltag zu übernehmen. In diesem Projekt kann VR all das zeigen, was mit dem Medium möglich ist“, so Jan Schröder, Gründer von showpixelVR, der Produktionsgesellschaft. „Denn VR ist ideal, wenn es darum geht, wirklichkeitsnahe, digitale Erlebniswelten, um Ideen begreifbar, Prozesse und Produkte verständlich oder Räume interaktiv erlebbar machen.“

    Die Umsetzung – Konzentration auf 3 Themenmodule

    In der Trainingssituation im „virtuellen Krankenhaus“ werden alltägliche, pflegerische Krankenhaus­situationen spielerisch in VR umgesetzt und Trainings verinnerlicht, ohne dass sich die Teilnehmer realen Gefährdungen aussetzen müssen. Bewusst wurden zum
    Auftakt 3 Themenmodule als Schwerpunkte gewählt:

    • Rückenschonendes Arbeiten,
    • der Umgang mit Chemikalien sowie
    • die Reaktion auf einen möglichen Brand.

    Das analoge Vorbild: Unfallkrankenhaus Hamburg-Boberg

    Wichtig war zudem eine realistische Anmutung. So wurde für das Projekt eine Station des Unfallkrankenhauses in Hamburg-Boberg nachempfunden, von der Deckenhöhe über die Türgröße bis zum Abstand der Betten. Zudem wurden zahlreiche Interviews mit dem Pflegepersonal geführt, um Arbeitsschritte praxisnah nachvollziehen zu können.

    Multidisziplinäres Team

    Ein multidisziplinäres und internationales Team von Content-Experten und Programmieren arbeitet seit rund 1,5 Jahren an der Implementierung des ambitionierten Projektes. Auf dem Campus29 der BGW in Bochum besteht bereits ein Schulungszentrum, in dem die VR-Unterweisung erprobt werden kann.

    Ein Leuchtturmprojekt im Arbeits- und Gesundheitsschutz

    Nach einer intensiven Entwicklungs- und Betaphase und ersten Demos, insbesondere auf der Messe Arbeitsschutz Aktuell in Stuttgart in 2018, befindet sich das wegweisende VR-Pilotprojekt der Gesundheitsbranche in der Optimierung. Und erfreut sich bereits bundesweiter Aufmerksamt in der Gesundheits- und Pflegebranche. Das Modellvorhaben gilt bereits als VR-Leuchtturm im Arbeits- und Gesundheitsschutz, er ermöglicht zum einen für den Kunden und zum anderen für das Team der Entwickler nachhaltige Lernerfahrung.

    Implementierung und nächste Schritte / XR-Training

    Seit Ende 2018 gibt es am BGW-Standort in Bochum ein Schulungszentrum, in dem die VR-Unterweisung absolviert werden kann und anderen Einrichtungen für Tests zur Verfügung steht.  Eine Roadshow, um die Anwendung deutschlandweit zu etablieren, ist in Planung. Das Projekt ist jedoch modular erweiterbar konzipiert und soll für den Kunden, die Teilnehmer und das Entwicklerteam Kumulationspunkt nachhaltigen Lernens sein.

    Unter XR-Training soll zum April eine eigene Gesellschaft gegründet werden, die sich ausschließlich auf die Nutzung von Virtual Reality in Schulung und Training spezialisiert (www.xr-training.de). Zudem laufen Gespräche mit großen Fachverlagen, um aktuellen, kontextbezogenen Content zu integrieren.

    Der Sachstand soll auf der A+A im Düsseldorf im November präsentiert werden. Zudem wurde eine Bewerbung für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2019 eingereicht.

    Mehr unter: https://deutscher-arbeitsschutzpreis.de

     

     

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    Das erste „virtuelle Krankenhaus“ nimmt Gestalt an!

    Ein echter Meilenstein für die Entwicklung von Virtual Reality im Arbeits- und Gesundheitsschutz!

    Nach einer intensiven Entwicklungs- und Betaphase geht das Projekt „BGW – das virtuelle Krankenhaus“ nun stufenweise in die Realisierung. Die erste Projektphase ist gestartet, die Konzeption wird verfeinert,  bevor es dann im April in die Produktion geht. Ein multidisziplinäres und internationales Team von Content-Experten und Programmieren in Hamburg und Paris arbeitet unter Hochdruck an der Implementierung des ambitionierten Projektes.

    „In diesem Projekt kann VR all das zeigen, was wir mit dem Medium erreichen wollen“, freut sich Jan Schröder, Gründer von showpixelVR. VR will wirklichkeitsnahe, digitale Erlebniswelten, um Ideen begreifbar, Prozesse und Produkte verständlich oder Räume interaktiv erlebbar machen. „Das ‚sichere Krankenhaus‘ ist als Case herausragend, denn hier können alltägliche, pflegerische Krankenhaussituationen spielerisch in VR gelernt und Trainings verinnerlicht werden, ohne dass sich die Teilnehmer realen Gefährdungen aussetzen müssen“, ergänzt Frank Laurich, Experte für Industrie und Dienstleistungen bei showpixelVR. Der Pilot ist nicht nur ein echter VR-Leuchtturm im Arbeits- und Gesundheitsschutz, er ermöglicht zum einen für den Kunden und zum anderen für das Team der Entwickler nachhaltige Learnings.

    Weitere Infos siehe auch hier!

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  • Neuheiten von der A+A: Erfahrungsaustausch mit Wilkhahn

    Wir besuchten jüngst in Düsseldorf anlässlich Europas größtem Branchentreffen in Sachen Arbeitsschutz, der A+A, mit Wilkhahn einen der Premiumhersteller von Büromöbeln, ergonomischen Drehstühlen, Tischen und dynamischen Konferenztischen. Wilkhahn unterstreicht dabei eindrucksvoll, dass insbesondere in den digitalisierten Arbeitswelten die reale Umgebung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die (Um-)Gestaltung der Arbeitsumgebung ist inzwischen neben Mensch und Software als „dritte Intelligenz“ der Produktivität anerkannt und gilt als wesentlicher Hebel, um Bestehendes zu hinterfragen und Neues zu denken. Der Wilkhahn-Stand zur A+A beantwortet mit zahlreichen Neuheiten drei zentrale Herausforderungen, die mit der Einrichtung der Büroarbeit 4.0 verbunden sind: Wie gelingt es, dem komatösen Bewegungsmangel einer digitalisierten Arbeitswelt nachhaltig zu begegnen, damit die „Büroarbeiter“ auf Dauer gesund und leistungsfähig bleiben? Wie lassen sich Austausch und Begegnung fördern, um den Gemeinschaftssinn zu stärken, Erfahrungen zu teilen und neue Ideen zu entwickeln? Und wie kann es gelingen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv an den Veränderungen zu beteiligen, um sie für den Wandel der Arbeitswelt zu gewinnen?

    Weitere Infos zu Wilkhahn!

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    A+A 2017 im Oktober: Arbeitswelt im Wandel

    Die Arbeitswelt verändert sich. Vor allem die Digitalisierung der Arbeitswelt und die Auswirkungen dieser Prozesse auf die Arbeitsbedingungen stehen aktuell im Fokus. Doch nicht nur Digitalisierung und Individualisierung sind Merkmale nahezu aller Arbeitsplätze, auch durch den demografischen Wandel ergeben sich neue Herausforderungen und Chancen. Alle Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitskraft haben daher ebenso große Bedeutung wie Arbeitsschutz und betriebliche Sicherheit: Sie verbessern das Leben der Menschen, indem sie sie vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz schützen. Gleichzeitig steigern sie die Produktivität und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

    Vom 17. bis 20. Oktober 2017 dreht sich in Düsseldorf alles um die Themen Persönlicher Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Dann treffen sich auf dem Messegelände Fachbesucher aus der ganzen Welt zur Internationalen Fachmesse mit Kongress A+A. Bereits heute ist gesichert, dass die A+A 2017 den kompletten Überblick über die weltweit neuesten Trends und Produkte in den Bereichen des Arbeitsschutzes, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Sicherheitsmanagements im Betrieb bieten wird.

    Die A+A ist jedoch nicht nur die führende und größte Messe ihres Marktsegments, sie hat auch seit ihrem Start 1954 über Jahre hinweg dazu beigetragen, die Aufmerksamkeit für die Themen Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung weltweit zu stärken. Der Markt für Persönliche Schutzausrüstungen umfasst aktuell weltweit ein Volumen von rund 18 Milliarden Euro. 38 Prozent davon (5,8 Milliarden Euro) entfallen auf die Märkte der Europäischen Union, 1,8 Milliarden Euro allein auf Deutschland. 65.000  Fachbesucher aus über 80 Ländern kamen zur A+A 2015, mehr als 30 Prozent von ihnen reisten aus dem Ausland nach Düsseldorf. Fast zwei Drittel aller Gäste waren dem Top- und Mittleren Management mit hoher Beschaffungskompetenz zuzuordnen.

    Mit ShowpixelVR werden wir das Marktplatz“-Angebot der A+A um aktuelle Anwendungen im Bereich Virtual Reality bereichern.

    Mehr Informationen: https://www.aplusa.de

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  • 2016 03 22 Virtual Reality (39)

    Prävention und Arbeitsschutz mit Hilfe „Virtueller Realität“

    Laurich & Kollegen hat jetzt mit Partnern ein Projekt gestartet, mit Hilfe von „Virtual Reality“ Berufsan­fängern die Grundlagen der Arbeitssicherheit passgenau zu vermitteln. Ziel ist es, durch diese neue Technologie die Berufseinsteiger mit dem richtigen Umgang am Arbeitsplatz sowie den Gefährdungs­potentialen möglichen Fehlverhaltens vertraut zu machen. Zudem ist am Ende des virtuellen Workshops ein Test angedacht, um die Unterweisung auch dokumen­tieren zu können. Partner des Projektvorhabens ist eine der großen Institutionen im Gesundheitswesen.

    „Wir beschäftigen uns schon seit Jahren mit der Kommunikation von Themen des Arbeitsschutz und der Prävention von Arbeitsunfällen in Industrie und Dienstleistungen“, so Projektleiter Dr. Frank Laurich. „Die virtuelle Realität gibt uns jetzt die Möglichkeit, verschiedene Arbeits­situationen ganz anders erfahrbar zu machen. So können die Teilnehmer sehr realitätsnah und in ihrem eigenen Tempo die potenziellen Folgen ihrer Handlungen  erleben. Wir starten jetzt bewusst mit einem Projekt in der Erstunterweisung, in diesem Fall in der Dienst­leis­tungsbranche. Durch die vollständige Digitalisierung ist der Ansatz in Breite wie Tiefe jedoch beliebig ausweitbar.“

    Um auch Erfahrungen aus Industrieunternehmen einzubringen, suchen Laurich & Kollegen für ein zweites paralleles Projekt ein innovatives Unternehmen oder Verband aus dem Industriebereich oder dem technischem Handel. Rückfragen bei Projektleiter Frank Laurich unter frank.laurich@laurich-kollegen.de oder telefonisch 040 752577 990.

    Hintergrund: In den letzten Jahren ist deutlich mehr Verant­wortung vom Gesetzgeber auf die Unterne­h­mer übertragen worden und damit der Bedarf an qualifizierter Beratung gestiegen, um komplexen Herausfor­derungen wie der Gefährdungsbeurteilung gerecht werden zu können.

    Dabei ist die Entwicklung der Arbeitsunfälle insgesamt auf einem guten Weg, das Niveau des Arbeits­schutzes hierzulande grundsätzlich hoch. Bundesweit ist in den vergangenen 20 Jahren ein Rückgang der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um ca. 55 Prozent zu verzeich­nen. Die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle ist in diesem Zeitraum sogar um ca. 71 Prozent zurückgegangen – leider sind die tödlichen Unfälle im Jahr 2014 wieder leicht angestiegen. Weiterhin sind daher erhebliche Anstren­gungen notwendig, um den Arbeits­schutz noch effizienter zu gestalten – die „Virtual Reality“ Technologie kann hier ihren Beitrag leisten.

    Produkte treten beim Arbeitsschutz zunehmend in den Hintergrund, es gibt für jede Gefährdung die entsprechende Ausrüstung und einen hohen Produktstandard.
    „Worum es im Arbeitsschutz von heute vorrangig geht, ist das Erkennen von Gefahren und das Steuern von Prozessen in den jeweiligen Unternehmen. Zeitgemäßer Arbeits- und Gesundheits­schutz ist heute geprägt von zielorientierter Prävention, Ergonomie und Gesund­heits­förderung, der altersgerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen und vielem mehr. Die Virtuelle Realität kann hierzu eine völlig neue Erfahrungsqualität bieten“, so Laurich.

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