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    Flaute bei Windkraft-Ausbau

    Die norddeutschen Energieminister und -senatoren schlagen angesichts der anhaltenden Flaute beim Ausbau der Windkraftnutzung Alarm: In einer gemeinsamen Erklärung haben sie die Bundesregierung zu raschen und entschiedenen Schritten aufgefordert. Vor allem müssten Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen schneller und leichter werden.

    Außerdem verlangen die Nord-Energieminister die Festlegung eines Zeit- und Mengengerüstes für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dabei müsse der Ausstieg aus der Braun- und Steinkohle berücksichtigt werden. “Nur mit dem Blick vom Ziel der Energiewende her lassen sich Planungssicherheit für die Windkraftbranche, eine belastbare Netzplanung sowie Akzeptanz für die Bürgerinnen und Bürger erreichen”, heißt es in dem am 12. September veröffentlichten Papier der Energieminister und -senatoren von Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

    Sie verlangen eine zeitnahe Fortsetzung des Windgipfels unter Einbindung der Länder, der Vertreter der betroffenen Branchen, der Umweltverbände sowie von Beschäftigtenvertretern. Der Windgipfel vergangene Woche sei nur ein Anfang gewesen. Bei dieser “ersten Orientierungsrunde” und der bloßen Benennung der Probleme dürfe es nicht bleiben. “Ohne einen zügigen Ausbau der Windenergie werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen”, warnte Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel (SPD).

    Die Windbranche habe gerade für Mecklenburg-Vorpommern eine große Bedeutung erlangt. Sie habe sich zu einem florierenden Wirtschaftszweig entwickelt und damit Einbrüche Anfang der 1990er Jahre zum Beispiel im Schiffbau kompensiert. “Es ist nicht zuletzt der Windbranche zu verdanken, dass unsere Häfen wieder boomen”, sagte er.

    In MV sei eine vollständige Wertschöpfungskette von der Konzeption und Projektierung von Windanlagen über die Herstellung und den weltweiten Vertrieb bis hin zu Errichtung, Betrieb und Wartung entstanden. Damit seien Zehntausende hoch qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze im Land verbunden. Dies sei in Gefahr….

    Bei einem Treffen aller Landesenergieminister und -senatoren Anfang Dezember wollen sich die norddeutschen Amtsträger mit denen der übrigen Bundesländer auf konkrete Maßnahmen verständigen, wie es weiter hieß. Sie sollen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit der Bitte um Umsetzung vorgelegt werden.

    Im ersten Halbjahr 2019 kam der Ausbau der Windkraft an Land in der Bundesrepublik fast vollständig zum Erliegen – nur 86 Anlagen wurden errichtet. Das entspricht einem Brutto-Zubau von 287 Megawatt, so wenig wie noch nie seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000. Als Hauptgründe gelten fehlende Flächen und Klagen von Gegnern.

    Bei der Windkraft auf See liegt der Ausbau hingegen im Plan. Im ersten Halbjahr gingen 42 Windkraftwerke mit einer Leistung von 252 Megawatt in der Nordsee neu ans Netz, in der Ostsee keine. Insgesamt sind mehr als 1300 Anlagen mit einer Leistung von 6,7 Gigawatt in Betrieb. Damit ist das aktuelle Ausbauziel von 6,5 Gigawatt erreicht. Die Nordländer forderten bereits eine Ende der Deckelung der Ausbauziele auf See.

    Obige Meldung basiert auf  dem automatisierten, regionalen Nachrichten-Feeds der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die dpa ist ein unabhängiger Dienstleister für tagesaktuelle, multimediale Inhalte für Medien und Unternehmen.

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  • "Wasserstoff" steht auf dem Schild einer Wasserstofftankstelle. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

    Mobilitätswende: Wasserstoffregionen in Schleswig-Holstein

    Schleswig-Holstein bekommt – gemäß einer aktuellen Meldung der dpa – einen neuen Schub bei der Nutzung von sogenanntem grünen Wasserstoff. Die Stadt Kiel bildet mit den angrenzenden Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön eine von neun Regionen in Deutschland, in denen das Bundesverkehrsministerium die Wasserstofftechnologie vorantreiben will. Es unterstütze die „Wasserstoffregionen” dabei, ein passendes Konzept zu entwickeln und ein Netzwerk wichtiger Akteure zur Umsetzung aufzubauen, teilte das Ministerium am 10. September mit.

    „Wasserstoff-Mobilität erfüllt genau das: Tanken in drei Minuten mit einer Reichweite von 500 bis 700 Kilometern.” Nur mit diesen Vorbildregionen könne bald bundesweit grüner Wasserstoff im Tank sein. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsministerium begrüßte das Votum für die Region Kiel. Gerade als Windland habe das Land große industriepolitische Chancen, Wasserstoff zu nutzen. Das gelte besonders für die Umwandlung von überschüssigem Windstrom in Wasserstoff.

    Die neun Regionen sollen beim Thema Wasserstoff eine Vorbildwirkung entfalten. Im Zentrum der Konzepte soll laut Ministerium die regionale Wasserstoffproduktion mit Strom aus erneuerbaren Energien stehen. Es gehe um die langfristige Nutzung von”grünem” Wasserstoff. Insgesamt 85 Kommunen und Regionen hatten sich für die Fördermaßnahme beworben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bis Jahresende eine Wasserstoffstrategie der Bundesregierung angekündigt.

    Die regionale Wasserstoff-Produktion mit Strom aus erneuerbaren Energien steht im Zentrum der ausgewählten Konzepte. Außer mit der Erzeugung befassen sich die Konzepte auch mit der Speicherung, Logistik und verschiedenen lokalen Wasserstoff-Anwendungen, schwerpunktmäßig im Verkehr.

    Obige Meldung basiert auf  dem automatisierten, regionalen Nachrichten-Feeds der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die dpa ist ein unabhängiger Dienstleister für tagesaktuelle, multimediale Inhalte für Medien und Unternehmen.

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  • Remote home control system on a digital tablet or phone.

    „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ in der Handelskammer Hamburg

    Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft – Mehrwert durch Austausch“ der Handelskammer Hamburg und der Innovations Kontakt Stelle Hamburg bietet eine Plattform zur Förderung der Kommunikation zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Metropolregion Hamburg. Das regelmäßige Format bildet die Wertschöpfungskette eines Schwerpunktthemas ab und bietet Unternehmens- und Wissenschaftsvertretern Möglichkeiten zum Netzwerken. Im September befasst sich die Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Internet of Things – neueste Entwicklungen im Bereich smarte Geräte, Sensorik und Messtechnik“. Drei Professoren aus den Bereichen Informatik und Produktionstechnik, die einen engen Austausch mit der Praxis pflegen, werden in kurzen Impulsvorträgen ihre aktuellen anwendungsnahen Forschungsarbeiten zum Thema sowie ihre Praxisprojekte mit der Wirtschaft vorstellen.

    Prof. Ulrich Hoffmann, Leiter der Studiengänge Smart Technology und Informatik an der FH Wedel, wird das Thema „Smarte Geräte im Internet der Dinge“ beleuchten. Zum Hintergrund: Die zunehmende Vernetzung von Geräten im Internet der Dinge stellt Wirtschaft und Wissenschaft vor neue Herausforderungen in Bezug auf Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Datenschutz. Die immens große Anzahl von IoT-Geräten erfordert neue Ansätze, um sie überblicken und beherrschen zu können. Gesucht werden smarte IoT-Geräte, die robust und wartungsfreundlich unaufdringlich und zuverlässig ihre Dienste tun. Sein Vortrag gibt einen Überblick über die IoT-bezogenen Forschungsaktivitäten der FH Wedel im Bereich smarter Geräte und smarter Umgebungen. Diese umfassen Situationserkennung in smarten Räumen mithilfe von Machine Learning, automatische Erkennung und Konfiguration von IoT-Geräten, IoT-spezifische IT-Sicherheit sowie mobile und energieeffiziente IoT-Geräte mit Funk-Anbindung.

    Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die offen sind für wissenschaftliche Kontakte, die ihre Innovationsfähigkeit steigern und die Chancen der Digitalisierung für ihr Geschäftsmodell nutzen möchten. Sie findet am 17. September zwischen 17:00 und 19:00 Uhr in der Handelskammer Hamburg statt.

    Anmeldungen sind noch bis zum 10. September 2019 verbindlich möglich via https://www.hk24.de/System/vst/1198812?id=325491&terminId=534635

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  • 2019 08 03 BGW ZukunftDerArbeit_WEB final_Seite_01

    Magazin zur „Zukunft der Arbeit“ – in Pflege und Gesundheit

    Einführung: Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Hauptgeschäftsführer der BGW

    Die Arbeitswelten verändern sich rasant. Neue Technologien halten Einzug, prägen unsere Arbeitsumgebungen und bestimmen zum erheblichen Teil Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit. Die Zukunft sicher vorhersagen kann dabei keiner von uns. Aber wir können und müssen uns als großer Unfallversicherer die Frage stellen, welche Herausforderungen uns und unsere Mitglieder zukünftig erwarten – eine Fragestellung mit vielen Facetten.

    Einige dieser Facetten sind in diesem Magazin aufgeblättert. Sie reichen von Augmented oder Virtual Reality bis hin zur Telemedizin und Versorgungskonzepten im ländlichen Raum. Und wir versuchen Raum für die Erarbeitung von Antworten zu geben. Neben der kontinuierlichen Erprobung im Rahmen von Modellvorhaben oder Zukunftsworkshops haben wir mit dem Campus29 in Bochum eine Spielfläche geschaffen, um unter anderem Erfahrungen zum digitalen Lernen an einem Ort zu bündeln. Auf einem ersten Zukunftsworkshop Ende 2016 in der Hamburger Speicherstadt hatten wir uns bereits intensiv mit einem Teil neuer Trends beschäftigt. Die Zukunft des Krankenhauses stand im Zentrum der Diskussion, zudem der Einsatz virtueller Realitäten im Rahmen der Prävention. „Herausgekommen“ ist unter anderem ein Modellvorhaben, das sichere Krankenhaus als virtuelle Arbeitsstelle erlebbar zu machen. Seit dem 1. Mai 2019 hat diese Virtual- Reality-Anwendung seine erste feste Heimat in unserem Campus29 in Bochum gefunden. Ein Roll-out an interessierte Einrichtungen sowie die Evaluation der Lernerfahrung sind bereits fest eingeplant.

    Auf unserem zweiten Zukunftsworkshop im Jahr 2019 haben wir nun zwei wahrscheinlich weitere maßgebliche Trends – die Telemedizin und Augmented Reality (computergestützte Erweiterung der Realtät) – näher untersucht, besser verstanden und dann gemeinsam diskutiert, in welcher Form sich die BGW diesen Entwicklungen am besten nähert. Mögliche Modellprojekte hierzu werden derzeit mit Partnern diskutiert. Doch neue Technologien entstehen kontinuierlich. Sie setzen sich im Arbeitsumfeld durch oder werden erneut ersetzt. Der diesjährige Zukunftsworkshop hat erfolgreich ein Schlaglicht gesetzt. Doch auch unabhängig davon sollten wir mit offenen Augen und beständig prüfen, welche Entwicklungen die Arbeitswelten von morgen beeinflussen. Denn für uns als BGW ist es eine kontinuierliche Aufgabe, die Relevanz für ein modernes Arbeitsleben auszuloten. Sinnvollerweise machen wir dies nicht allein, sondern unter Beteiligung interner wie externer Expertinnen und Experten und „Impulsgeber“. Denn jede Diskussion ist nur so gut und ertragreich wie der Sachverstand, der mit am Tisch sitzt. Nicht umsonst sind „Modellvorhaben“ dabei oft gepaart mit „Kooperationen“.

    Die Zukunft der Arbeitswelten erkennen: Für uns als BGW ist es eine kontinuierliche Aufgabe, neue Entwicklungen und ihre Relevanz für ein modernes Arbeitsleben auszuloten. Sinnvollerweise machen wir dies nicht allein, sondern unter Beteiligung interner wie externer Expertinnen und Experten und Impulsgeber.

    Laurich & Kollegen verantworteten für die BGW die Konzeption des Magazins und in weiten Teilen die redaktionellen Inhalte.

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  • nynomic

    Made in Wedel: Nynomic!

    In der Serie „Wo in aller Welt“ geht das “Hamburger Abendblatt” reglmäßig auf die Suche nach spannenden “Hidden Champions” in der Metropolregion. Redakteurin Katy Krause nahm dabei jüngst den Wedeler Spezialisten Nynomic unter die Lupe!

    „Es gibt nur wenige Unternehmen im Kreis Pinneberg, die an der Börse notiert sind und doch ist der Name Nynomic in der Region weitgehend unbekannt. Das könnte daran liegen, dass die 2007 gegründete Aktiengesellschaft den Namen Nynomic AG erst seit 2018 führt”, so Krause.

    Zuvor hörte das Unternehmen auf den Namen “m-u-t”. Aus einem ehemaligen Ingenieurbüro ist mittlerweile ein international erfolgreiches Unternehmen mit rund 375 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden. Spezialisiert hat sich Nynomic dem Artikel gemäß im Bereich der Sensor- und Messtechnik. Nynomic ist ein beispielhaftes Unternehmen für die hochvernetzte Hightech-Wirtschaft: Von 375 Angestellten sind nur 115 am Standort Wedel beschäftigt.

    Der vollständige Artikel aus dem “hamburger Abendblatt” kann hier eingesehen bzw. bezogen werden: https://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article226482551/Firma-Nynomic-startet-weltweit-mit-Sensoren-durch.html

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    Im Bau: S-Bahn-Station Ottensen

    Endlich! Beginn der Hauptarbeiten für die lange geplante S-Bahn-Station Ottensen. Die Haltestelle wird von den Linien S1 und S11 angefahren und entsteht zwischen den Stationen Altona und Bahrenfeld. Bereits 2003 hatte die Stadt Hamburg mit der S-Bahn über die neue Haltestelle verhandelt. Die vorbereitenden Bauarbeiten begannen Ende Januar 2019 mit der sogenannten Baufeldfreimachung. Ende 2020 sollen laut S-Bahn die ersten Züge in der neuen Station halten.

    Rolltreppen soll es in der Station nicht geben, dafür einen Aufzug. Fahrgäste werden den 140 Meter langen Bahnsteig vom Bahrenfelder Steindamm und der Gaußstraße aus erreichen können. Die S-Bahn rechnet mit 5.000 Fahrgästen pro Tag, die am neuen Bahnhof aus- und einsteigen werden. Pro Jahr sollen es fünf Prozent mehr werden. Zwischen den Bahnhöfen in Bahrenfeld und Altona liegen große Wohngebiete, unter anderem die Neue Mitte Altona. Deshalb soll der zusätzliche Halt in Ottensen für Entlastung sorgen. Die Baukosten von rund 23 Millionen Euro trägt die Stadt.

    Quelle: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/ottensen-station

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    Hamburger fahren 4 Millionen Kilometer Rad – am Tag!

    Die „ZEIT Hamburg“ veröffentlichte am 27. Juni spannende Einblicke in die Daten der bundesweiten Untersuchung „Mobilität in Deutschland“. Wie sind wir unterwegs, wann und warum? Demnach fährt die Hälfte der Hamburger Auto, jeder vierte sogar täglich. Für die andere Hälfte spielt das Auto im Alltag so gut wie keine Rolle mehr. Die Tendenz zu Haushalten ohne Auto ist steigend, fast die Hälfte hat keines. Der selbstverständliche Besitz eines Autos in der Mittelschicht ist demnach Geschichte. Während Rad-, Bus- und Schienenverkehr rasant zunehmen, verändert sich das Aufkommen der Autos auf Hamburgs Straßen nur unwesentlich. Hingegen ist der Radverkehr in der Hansestadt in den vergangenen neun Jahren um mehr als 50 Prozent gewachsen. Es wird gegenwärtig von rund vier Millionen Kilometern täglicher Radfahrten in Hamburg ausgegangen. Und, auch wenn es die Berichterstattung mitunter anders zu suggerieren vermag: Der Radverehr ist in den letzten Jahren deutlich sicherer geworden in Deutschlands Großstädten ….

    Zum Artikel in der ZEIT von Frank Drieschner geht es hier: https://www.zeit.de/2019/27/hamburger-stadtverkehr-mobilitaet-studie

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    „Neue Medien in der beruflichen Bildung – Games und Virtual Reality mit VR live experience“

    Als einer der Impulsgeber stellen wir zusammen mit ShowpixelVR am 18. Juni zwischen 15:00 und 18:30 Uhr bei der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung (KWB) e.V.  Möglichkeiten von VR vor, neue Vermittlungsansätze durch aktuelle Medien in der beruflichen Weiterbildung einzusetzen:

    „Virtuelle Lernräume – Neue Ansätze der Vermittlung komplexer Inhalte durch Virtual Reality“, Dr. Frank Laurich & Jan Schröder, XR Training

    Als besonderes Highlight können Sie Virtual Reality live testen. Erleben Sie an der VR-Experience Station, wie Lernen im virtuellen Raum gelingt!

    Anmeldung: Via KWB bei Daria Prabucki, prabucki@kwb.de an. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

    Wo: KWB e. V., im Haus der Wirtschaft, Kapstadtring 10, 22297 Hamburg

    Wann: 18. Juni 2019, 15:00 bis 18:30 Uhr

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    Hauptsache günstig: Immer mehr Billigflüge

    Klimadebatte hin oder her – der Wunsch, billig zu fliegen, scheint ungebrochen. Daran hat auch die Pleite von Air Berlin nichts geändert – die Preise befinden sich weiterhin im Sinkflug. Das Angebot von Billigflügen aus Deutschland ist einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufolge (“Low Cost Monitor”) weiter gewachsen: Verbraucher können demnach trotz steigender Kerosinpreise auf weitere Preissenkungen hoffen. Bei Testkäufen in diesem Frühjahr lag die Spanne bei den untersuchten Gesellschaften zwischen knapp 50 und 106 Euro pro Strecke – ein Jahr zuvor waren noch zwischen 53 und 117 Euro fällig.

    Die durchschnittlich günstigsten Tickets bot demnach die ungarische Wizz an mit im Schnitt 49,81 Euro, gefolgt von Easyjet (55,62 Euro), Ryanair (59,34 Euro). Die Ticketpreise schwanken je nach Buchungszeitpunkt und Auslastung sehr stark. Laut Studie ist das Angebot aus Deutschland trotz der Air-Berlin-Pleite weiter gewachsen. Billig wird vor allem im Urlaubsmonat Juli geflogen. In einer Woche im Juli 2018 kam die Studie auf 6750 Billigflüge.

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    Jahrhundertprojekt Fehmarnbelttunnel

    Wo steht eigentlich aktuell das deutsch-dänische Großprojekt zum Bau einer Fehmarnbeltquerung? Wir haben uns auf der Website unseres nördlichsten Bundeslandes einmal ein wenig schlau gemacht – die nachstehenden Infos sind daher direkt dieser Website entnommene: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Fehmarnbeltquerung/Planungsstand/planungsstand_node.html

    „Der rund 18 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel wird aus einer vierspurigen Autobahn und einer zweigleisigen, elektrifizierten Bahnstrecke bestehen. Die neue Verbindung wird als Absenktunnel unter dem Meeresboden verlaufen. Das Königreich Dänemark ist für die Planung, den Bau, die Finanzierung und den Betrieb der Festen Fehmarnbeltquerung sowie den Ausbau der dänischen Anbindung allein zuständig.

    Am 28. Dezember 2018 hatte das Amt für Planfeststellung des Landes Schleswig-Holstein (APV) den unterschriftsreifen Planfeststellungsbeschluss an die beiden Vorhabenträger Femern A/S in Kopenhagen und den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) in Lübeck zu einer letzten redaktionellen Qualitätskontrolle verschickt.

    Der formelle Erlass des rund 1300 Seiten starken Beschlusses für den deutschen Abschnitt des knapp 18 km langen Tunnelbauwerks erfolgte am 31.01.2019. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das deutsch-dänische Großprojekt.

    Der Planfeststellungsbeschluss inklusive aller Planunterlagen liegt nach ortsüblicher Bekanntmachung in der Zeit vom 26. März 2019 bis einschließlich 8. April 2019 an 13 Orten zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Darüber hinaus sind die Planunterlagen mit Auslegungsbeginn auch über die Internetseiten des Amtes für Planfeststellung Verkehr (APV) digital einsehbar.

    Nach einer zweiwöchigen Auslegung und Veröffentlichung sämtlicher Unterlagen – auch im Internet – haben potenzielle Kläger einen Monat Zeit, ihre Klagen beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen.

    Parallel zu Informationsveranstaltungen der Vorhabenträger wird im Rahmen des Dialogforums zur Festen Fehmarnbeltquerung über die Planungen des Ersatzbauwerkes der Fehmarnsundbrücke informiert.

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