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    „Neue Medien in der beruflichen Bildung – Games und Virtual Reality mit VR live experience“

    Als einer der Impulsgeber stellen wir zusammen mit ShowpixelVR am 18. Juni zwischen 15:00 und 18:30 Uhr bei der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung (KWB) e.V.  Möglichkeiten von VR vor, neue Vermittlungsansätze durch aktuelle Medien in der beruflichen Weiterbildung einzusetzen:

    „Virtuelle Lernräume – Neue Ansätze der Vermittlung komplexer Inhalte durch Virtual Reality“, Dr. Frank Laurich & Jan Schröder, XR Training

    Als besonderes Highlight können Sie Virtual Reality live testen. Erleben Sie an der VR-Experience Station, wie Lernen im virtuellen Raum gelingt!

    Anmeldung: Via KWB bei Daria Prabucki, prabucki@kwb.de an. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

    Wo: KWB e. V., im Haus der Wirtschaft, Kapstadtring 10, 22297 Hamburg

    Wann: 18. Juni 2019, 15:00 bis 18:30 Uhr

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    Hauptsache günstig: Immer mehr Billigflüge

    Klimadebatte hin oder her – der Wunsch, billig zu fliegen, scheint ungebrochen. Daran hat auch die Pleite von Air Berlin nichts geändert – die Preise befinden sich weiterhin im Sinkflug. Das Angebot von Billigflügen aus Deutschland ist einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufolge (“Low Cost Monitor”) weiter gewachsen: Verbraucher können demnach trotz steigender Kerosinpreise auf weitere Preissenkungen hoffen. Bei Testkäufen in diesem Frühjahr lag die Spanne bei den untersuchten Gesellschaften zwischen knapp 50 und 106 Euro pro Strecke – ein Jahr zuvor waren noch zwischen 53 und 117 Euro fällig.

    Die durchschnittlich günstigsten Tickets bot demnach die ungarische Wizz an mit im Schnitt 49,81 Euro, gefolgt von Easyjet (55,62 Euro), Ryanair (59,34 Euro). Die Ticketpreise schwanken je nach Buchungszeitpunkt und Auslastung sehr stark. Laut Studie ist das Angebot aus Deutschland trotz der Air-Berlin-Pleite weiter gewachsen. Billig wird vor allem im Urlaubsmonat Juli geflogen. In einer Woche im Juli 2018 kam die Studie auf 6750 Billigflüge.

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    Jahrhundertprojekt Fehmarnbelttunnel

    Wo steht eigentlich aktuell das deutsch-dänische Großprojekt zum Bau einer Fehmarnbeltquerung? Wir haben uns auf der Website unseres nördlichsten Bundeslandes einmal ein wenig schlau gemacht – die nachstehenden Infos sind daher direkt dieser Website entnommene: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Fehmarnbeltquerung/Planungsstand/planungsstand_node.html

    „Der rund 18 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel wird aus einer vierspurigen Autobahn und einer zweigleisigen, elektrifizierten Bahnstrecke bestehen. Die neue Verbindung wird als Absenktunnel unter dem Meeresboden verlaufen. Das Königreich Dänemark ist für die Planung, den Bau, die Finanzierung und den Betrieb der Festen Fehmarnbeltquerung sowie den Ausbau der dänischen Anbindung allein zuständig.

    Am 28. Dezember 2018 hatte das Amt für Planfeststellung des Landes Schleswig-Holstein (APV) den unterschriftsreifen Planfeststellungsbeschluss an die beiden Vorhabenträger Femern A/S in Kopenhagen und den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) in Lübeck zu einer letzten redaktionellen Qualitätskontrolle verschickt.

    Der formelle Erlass des rund 1300 Seiten starken Beschlusses für den deutschen Abschnitt des knapp 18 km langen Tunnelbauwerks erfolgte am 31.01.2019. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das deutsch-dänische Großprojekt.

    Der Planfeststellungsbeschluss inklusive aller Planunterlagen liegt nach ortsüblicher Bekanntmachung in der Zeit vom 26. März 2019 bis einschließlich 8. April 2019 an 13 Orten zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Darüber hinaus sind die Planunterlagen mit Auslegungsbeginn auch über die Internetseiten des Amtes für Planfeststellung Verkehr (APV) digital einsehbar.

    Nach einer zweiwöchigen Auslegung und Veröffentlichung sämtlicher Unterlagen – auch im Internet – haben potenzielle Kläger einen Monat Zeit, ihre Klagen beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen.

    Parallel zu Informationsveranstaltungen der Vorhabenträger wird im Rahmen des Dialogforums zur Festen Fehmarnbeltquerung über die Planungen des Ersatzbauwerkes der Fehmarnsundbrücke informiert.

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    OMR rocken Hamburg

    Wenn Ellie Goulding, Lena Gercke und Kevin Kühnert sich ein und dieselbe Bühne teilen, dann kann das nur bedeuten, dass die Online Marketing Rockstars (OMR) auf Sendung sind. Was 2011 als Branchentreff mit 200 Gästen begann, ist inzwischen einer DER Hotspots der Digitalszene. Mehr als 50.000 Besucher werden in diesem Jahr in Hamburg erwartet: 400 Aussteller und mehr als 300 Redner haben sich angekündigt, rund 150 sogenannte Masterclasses, in denen über die Zukunft des Digitalen nachgedacht wird, werden geboten.

    Keine Frage: Das Festival, am Tag 2 als Konferenz konzipiert, trifft voll und ganz den digitalen Zeitgeist. Selbst-Vermarktung und Werbung sind längst ein Milliarden-Geschäft. Apropos Rockstars: Man darf gespannt sein, wer sich dieses Jahr hinter den „Secret Acts“ verbirgt….

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    Hansewerk präsentiert Blockheizkraftwerk in VR

    „Kaum ein anderes Marketing-Instrument schafft es, eine derart emotionale Reaktion bei unseren Kunden auszulösen. Ein echtes Erlebnis. Darüber hinaus sind die Möglichkeiten für Anwendungsfelder wie Ausbildung oder Schulungen super“, so Hansewerk-Kommunikationschef Ove Struck zum VR-Piloten in Zusammenarbeit mit showpixelVR und Laurich & Kollegen. Auch beim Kommunaldialog von Schleswig-Holstein Netz in Hohenlockstedt stieß die VR-Simulation eines Blockheizkraftwerkes auf reges Interesse.

    Danke für die gute Zusammenarbeit!

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    Start der Kampagne zur Stärkung des Radverkehrs in Hamburg

    Hamburg fördert den Radverkehr als Teil eines zukunftsorientierten und nachhaltigen Mobilitätskonzepts. Das Ziel einer Marketingkampagne ist es, das Fahrradfahren in der Metropole Hamburg als einen urbanen Lebensstil zu positionieren, der positiv auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger einzahlt. Dadurch soll die regionale Wahrnehmung für das Radfahren und Hamburg als lebenswerte Stadt gestärkt werden. Der Kampagnenzeitraum erstreckt sich bis zum 31. Dezember 2021. Die Umsetzung der Kampagne soll zu Beginn der Radfahrsaison im Frühjahr 2019 erfolgen.

    Nach einem mehrstufigen europaweiten Ausschreibungsverfahren hat die Hamburg Marketing GmbH den Auftrag für die Entwicklung und Umsetzung einer Marketingkampagne zur Stärkung des Radverkehrs und der Lebensqualität in Hamburg an die Agentur Jung von Matt / SPORTS vergeben. Die Vergabe erfolgte in enger Abstimmung mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

    Im Fokus der Kampagne steht der Anspruch, nachhaltig die Bereitschaft zur Radnutzung im Alltag zu erhöhen, das Gemeinschaftsgefühl aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den Straßen zu verbessern, die Handlungsfelder des Bündnisses für den Radverkehr zu vermitteln und das Thema Verkehrssicherheit einzubinden. Ziel ist es, durch Information, Motivation und Interaktion das Thema Radfahren zu einem positiven Stadtgespräch zu machen.

    Web: https://marketing.hamburg.de/radkampagne.html

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    ITS-Mobilitätskongress 2021 in Hamburg

    Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Sieger um die Ausrichtung des Weltkongresses im Jahr 2021 zum Thema Intelligente Verkehrssysteme und Services (ITS – „Intelligent Transport Sys­tems“) hervorgegangen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird Hamburg Gastgeber des weltweit größten Kongresses in diesem Themenfeld vom 11. bis 15. Oktober 2021 im dann sanierten Congress Center Hamburg (CCH), den Messehallen und im Stadtgebiet auf ausgesuchten Straßen.

    Hamburg möchte in den nächsten Jahren ein Test- und Erprobungsumfeld bieten, um gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an dem Einsatz künftiger Technologien zu arbeiten. Themenschwerpunkte beim Weltkongress 2021 werden unter anderem sein: Automatisiertes und vernetztes Fahren, Intelligente Logistik (u.a. „smartPORT“), Intelligente Infrastruktur (z.B. automa­tisierte Verkehrsmengenerfassung), Mobilitätsdienstleistungen (u.a. „On-Demand-Shuttles“ und auto­matisches Ticketing-System für den ÖPNV) und Intelligentes Parken.

    Die Roadmap bis 2021 und Infos unter: https://www.its2021.hamburg/index.php?id=itshamburg

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    „Augmented Reality: die Zukunft der Informationsdarstellung!“

    Augmented Reality (AR), also die Verschmelzung realer und virtueller Objekte in einer gemeinsamen Darstellung, ist nicht neu, aber die  Potenziale ob der technologischen Sprünge der letzten Jahre immens.  Über Chancen und Einsatzmöglichkeiten für AR sprachen wir mit Benedikt Mättig vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML im Rahmen eines Agenturprojektes zur „Digitalisierung in der Arbeitswelt“.

    Warum erfährt die Augmented Reality gegenwärtig so viel Aufmerksamkeit?

    Unsere Gegenwart prägt eine unendliche Datenfülle. Entscheidend ist folglich die Notwendigkeit, Informationen zu filtern, denn im Arbeitsalltag werden zumeist je nach Kontext nur ganz bestimmte Informationen benötigt. Insgesamt steigendes Informationsaufkommen und erhöhte Dynamik erfordern, dass Menschen flexibel mit den umgebenden Systemen interagieren. Dafür gilt es neue Konzepte für die Mensch-Computer-Interaktion zu schaffen. Ein Schlüsselfaktor sind hierbei intuitive Methoden und bedarfsgerechte Informationsbereitstellung, also die Darstellung situationsrelevanter Daten in Echtzeit, um den Menschen in Arbeitsprozessen optimal zu unterstützten.

    AR ist eine vielversprechende Möglichkeit, um Daten situationsabhängig zu visualisieren. Im Wesentlichen zeichnet sich diese Technologie durch zwei Charakteristika aus: Verschmelzung der realen und virtuellen Welt und eine interaktive Übertragung von Informationen in Echtzeit. Somit wird die natürliche Wahrnehmung des Benutzers mit computergenerierten Informationen erweitert. Unterschieden werden kann zwischen „Assisted Reality“ mit monokularen Datenbrillen (kurze Informationen im Sichtfeld) und „echtem“ Augmented Reality mit binokularen Brillen (Information abhängig von Blickrichtung und Fokus)

    Welche Qualitäten von AR machen dessen Bedeutung in der Informationsdarstellung aus?

    Unter Berücksichtigung der Rahmenparameter der menschlichen Wahrnehmung stellt AR ein Werkzeug dar, das für die Visualisierung von Informationen geeignet erscheint. Denn AR ermöglicht, gewohnte visuelle Muster durch virtuelle Informationen zu erweitern, ohne dass sich der Mensch an neue und womöglich unbekannte Strukturen einer Informationsdarstellung anpassen muss.

    Ich bin überzeugt: AR ist die Zukunft der Informationsdarstellung, denn wir verstehen Informationen am besten, wenn virtuelle Welten möglichst exakt wie unsere reale Arbeitsumgebung aussehen. Dann muss der Mensch nicht mehr „übersetzen“. AR kann einen großen Beitrag leisten, Informationen dort zu platzieren, wo sie auch benötigt werden und immer nur so viele, wie benötigt werden. Die große Herausforderung wird  sein, Systeme so zu gestalten, dass sie sich an die Bedürfnisse der Menschen anpassen können und sich nicht der Mensch dem System anpassen muss.

    Zudem wird die Etablierung von AR stark von technologischen Entwicklungen der AR-Devices abhängen. Auf der einen Seite lassen sich Handhelds nennen, also v.a. Tablets und Smartphones:  Über eine integrierte Kamera, Sensorik sowie eine leistungsstarke CPU sind diese Geräte in der Lage AR über das integrierte Display darzustellen. Das zweite große Feld der AR-Devices wird durch Datenbrillen repräsentiert: Auf der einen Seite existieren monokulare Brillen, die über ein einseitig angebrachtes Zusatzdisplay Informationen im Sichtfeld des Benutzers anzeigen. Eine echte Überlagerung der Realität mit virtuellen Informationen bietet sich bei diesen Geräten nicht an. Auf der anderen Seite existieren binokulare Brillen, die über zwei halbtransparente Displays verfügen, die unmittelbar vor dem Auge platziert sind. Diese Geräte sind für AR derzeit am besten geeignet und ermöglichen die Informationsaufnahme ohne einen Fokuswechsel der Augen.

    Welche Erwartungen haben Sie an Augmented Reality im Gesundheits- und Pflegesektor?

    Auch im Gesundheitssektor wird die Unabhängigkeit des Ortes zunehmend an Bedeutung gewinnen – die Schlagworte lauten hier u.a. Telemedizin und -monitoring. In der Pflege sehe ich Potenziale vor allem bei Schulungen, als Hinweisgeber bzw.  „virtueller Merkzettel“. Hochspezialisierte „Fernzugriffe“ werden ein wichtiges Thema für AR werden – und das  branchenübergreifend. In der Gesundheit kann das zum Beispiel eine AR-gestützte Unterstützung bei Operationen sein. Experten sind eben nicht immer da, wo die Probleme auftreten. Grundsätzlich bleibt aber die Akzeptanz der entscheidende Faktor technologsicher Innovation im Allgemeinen und AR im Speziellen. Menschen wollen wissen: Überwacht mich die Technik? Macht sie mich überflüssig? Diese Sorgen gilt es ernst zu nehmen.

     

    Dipl.-Inf. Benedikt Mättig

    ist seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IML und bekleidet dort seit 2018 die Rolle des Innovationsscouts. Er befasst sich in seiner Arbeit schwerpunktmäßig mit dem Thema Digitalisierung und ist Spezialist für den Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion. Er forscht seit mehreren Jahren im Bereich ergonomischer sowie intuitiver Benutzerschnittstellen und hat am Fraunhofer IML verschiedene, digitale Assistenten für die Logistik entwickelt.

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    „So weit ist die Zukunft gar nicht mehr entfernt!“

    Können technologische Innovationen jetzt und in Zukunft für den Alltag der Menschen spürbare Vorteile nach sich ziehen? Der Telemedizin wird hierbei jetzt und perspektivisch eine besondere Bedeutung zukommen. Fachbeitrag von Rainer Beckers  (GF ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin) im Rahmen eines Agenturprojektes zur „Digitalisierung in der Arbeitswelt“.

    Die Herausforderung, ärztliche Expertise verteilen zu wollen, ist alles andere als neu. Grundsätzlich sind die Bedingungen für die Telemedizin vorteilhaft: Denn Telemedizin hat durch die Aufhebung des Fernbehandlungsverbotes eine neue Relevanz erhalten: Jeder Arzt darf jetzt auch unbekannte Patienten über Videosprechstunden behandeln, das war bis dato verboten. Die Videosprechstunde als Medium hat man weiterhin definiert und sich bundeweit auf eine Technik festgelegt. Es gibt hier nun keine technologischen Hemmnisse mehr, die es zu überwinden gilt. Die Technik ist herstellerunabhängig einsatzbereit und zertifiziert sicher – so weit ist die Zukunft also gar nicht mehr entfernt.

    Bedarf an ortsunabhängiger medizinischer Versorgung wächst

    Telemedizin vermag vorrangig Medizin mobil zu machen. Das macht die Medizin als solche nicht besser, aber das Instrumentarium der Telemedizin schafft die Voraussetzung, medizinische Versorgung besser zu verteilen. Es geht  um eine ortsunabhängige Versorgung – und der Bedarf hierfür wächst unzweifelhaft bundeweit und international.

    Doch mit der realen Nutzung und Implementierung von Telemedizin sind einige Hürden verbunden: Zunächst einmal ist der Aufbau einer telemedizinischen Infrastruktur kostenintensiv: Hardware, Software, Technik zum einen und Prozesse, Schulungen etc. zum anderen. Das Implementieren von Telemedizin beinhaltet für die Ärztin / den Arzt aber immer auch eine Organisationsreform – auch  das kostet Geld und Zeit. Gegenwärtig rechnet sich das für viele noch nicht! Aufgrund struktureller Schwächen können telemedizinische Lösungen folglich noch nicht ausgerollt werden. Es muss verhindert werden, dass die Akteure im Gesundheitssystem Telemedizin als Zusatzbelastung im Alltag wahrnehmen – denn so kann natürlich keine Akzeptanz entstehen.

    Erstmals ein einheitlicher technischer Standard im Gesundheitssektor

    Die Telemedizin  wird die Präsenzmedizin immer nur ergänzen, auch wenn es nun häufiger vorkommen wird, dass Patienten und Ärzte erstmalig über eine Audio- bzw. Video-Verbindung miteinander kommunizieren. Ohne das gesamte System der Präsenzmedizin im Hintergrund würde ja auch so eine Art der Behandlung nicht dauerhaft funktionieren.

    Es kommt auf eine gezielte Ergänzung und Abstimmung zwischen der Präsenzmedizin und Internetmedizin an. Keines von beiden ist „überflüssig” oder entbehrlich. Nur so werden sich die tatsächlichen Vorteile für die Qualität der Versorgung einstellen. Insbesondere in der ländlichen Versorgung wird die intelligente Kombination aus beiden Elementen, also „realer” und „virtueller” Hausbesuch, einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Qualität leisten.

    Wir müssen aufpassen, dass die neue ungehinderte Option telemedizinischer Konsultationen nicht alle anderen, teilweise wesentlich sinnvolleren Anwendungen überlagert. Videosprechstunden sind doch in erster Linie eine Erleichterung, da Wegezeiten entfallen. Nicht mehr und nicht weniger. Telemedizin ist aber mehr als diese Form der Behandlung über die Distanz. Ich denke vor allem an Telekooperation und Telemonitoring. Sie bedeuten eine bessere Medizin durch mehr Expertise und mehr Daten. Hier schlummern die Potenziale für die Versorgung und die Digitalstrategien der jeweiligen Bundesländer.

    Rainer Beckers ist eHealth-Experte, ist Gesundheitswissenschaftler, und Philosoph mit den fachlichen Schwerpunkten Gesundheitsökonomie und Computersimulation als wissenschaftliche Methode. Seit 1989 im Gesundheitswesen beschäftigt, u.a. in der Forschung, bei Klinikträgern und Verbänden, wirke Beckers früh an Konzepten zur einrichtungsübergreifenden elektronischen Patientenakte mit. 2000 wechselte zur neu gegründeten ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH und startete als Bereichsleiter „Projekte und Beratung“ Innovationen wie die spezielle Nutzenbewertung der Telemedizin und das Pflegemonitoring. 2009 wurde er zum Geschäftsführer der ZTG bestellt und positionierte das vom Land NRW geförderte Kompetenzzentrum in der Telemedizin maßgeblich.

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  • energie

    Vom Messestand direkt ins Kraftwerk mit virtueller Realität

    Wir bringen die Energiewende ins Auge des Betrachters: Die New Energy Expert 2019 steht vor der Tür und in den vergangenen Wochen haben wir hart an einer intelligenten Visualisierung von Energieeffizienz gearbeitet. Herausgekommen ist eine gemeinsame Präsentation von HanseWerk und Schleswig-Holstein Netz – eine Virtual Reality Experience, die neue Lösungen zum Thema „Digitalisierung der Energiewende“ nicht nur darstellt, sondern Besuchern die Möglichkeit bietet, Energieeffizienz hautnah zu erleben.

    Ein Highlight ist dabei der virtuelle Besuch im Blockheizkraftwerk: Mit einer HTC Vive-Brille können sich die Besucher in der „virtuellen Realität“ in einem modernen, effizienten Blockheizkraftwerk einmal genauer umsehen – ganz bequem vom Messestand aus.

    Wer sich das einmal näher ansehen will: Die HanseWerk-Gruppe begrüßt die Besucher auf der New Energy Expert 2019 vom 21. bis 23. März in Halle 1. Oder direkt mit uns in Kontakt treten via info@laurich-kollegen.de bzw. 040/752577-990.

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